Schubart Gymnasium Aalen
Partnerschule für Europa
Herr Erhardt und Herr Haupt zeigen Respekt
Es waren immerhin 40 Schüler, Lehrer und Eltern, die sich an einem Samstag (!) freiwillig an der Schule trafen. Und das zu einem so sperrig klingenden Thema wie “Wertschätzendes Miteinander”. Aber es war ja kein Treffen, keine Sitzung, keine Besprechung, es war ein erstes Symposium am Schubart-Gymnasium, stattfindend am 21. Juni 2008.
Den Teilnehmern war es also sehr ernst damit, am Schubart-Gymnasium Grundsätzliches zu verbessern. Schließlich ging es um die konsequente Umsetzung des Leitbildes der Schule, das im Jahr 2007 fertig gestellt wurde. Dieses Leitbild formuliert viele Ziele, deren Umsetzung allerdings einige Schwierigkeiten macht. Was soll man zum Beispiel unter den vagen Begriffen Lernen, Wachsen, Reifen verstehen?
Und wie soll man feststellen, ob sich Lernen, Wachsen, Reifen am Schubart-Gymnasium verbessern. Auf Neudeutsch: Wie soll man es evaluieren?
Aber eines nach dem anderen. Und so ging man auch beim Symposium vor. Zuerst gab es ein Brezelfrühstück und dann einen Vortrag von Gestaltpädagoge Dietmar Winterstein zum Thema “Jugendliche Wertewelten” - ein inspirierender Einstieg.
Schon vor dem Treffen hatte man in einer Umfrage an der Schule herausgefunden, dass es einen Punkt gab, den die Befragten besonders wichtig fanden, nämlich “Wertschätzendes Miteinander” oder: “Respektvoller Umgang miteinander” oder überhaupt : “Respekt”.
In verschiedenen Workshops wurde nun Gruppen Ort und Raum gegeben für die Entwicklung von Visionen, wie eine Schulgemeinschaft im Idealfall aussehen könnte. Eine kreative Gruppe arbeitete an dem Aspekt “Respektvoller Umgang mit der Umwelt und unseren Ressourcen” und beeindruckte durch eine Performance, bei der sich Müll mit viel Lärm über die Treppe ergoss. Ein Filmprojekt wurde auf den Weg gebracht, für das sich die Schüler extra hatten ausbilden lassen. Und mit den ethischen Grundlagen einer Werteerziehung setzte sich eine weitere Arbeitsgruppe auseinander.
Was kam dabei heraus? Die Teilnehmer waren sich darüber im Klaren, dass noch ein weiter Weg vor ihnen liegt. Das Symposium sollte wertvolle Impulse für das nächste Schuljahr setzen, was das nicht nur sprachlich sperrige “Wertschätzende Miteinander” betrifft. Eine Mutter äußerte sich so: “Schon sich die Zeit zu nehmen und dabei zu sein, zeigt doch die Wertschätzung, die wir der gemeinsamen Arbeit entgegen bringen.”