Schubart Gymnasium Aalen
Partnerschule für Europa
Die Regionalsieger
im Bereich Arbeitswelt
Zum 13. Mal fand der Regional-Wettbewerb von „Jugend forscht“ in Ost-Württemberg statt, und wieder lohnten sich der Besuch oder die Teilnahme. Denn es gab höchst ungewöhnliche Projekte. Wer am 5. und 6. Februar 2010 bei der Zeiss-AG in Oberkochen dabei war, kam aus dem Staunen nicht heraus.
Das Schubart-Gymnasium hatte unter der Leitung von Angelika Müller, Christoph Hartmann und Thomas Wolf allein 12 Teams ins Rennen geschickt und schaffte immerhin zwei Regionalsiege und einen dritten Preis in der Schulwertung. Den ersten Platz belegte das Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen und den zweiten das Max-Planck-Gymnasium Heidenheim.
Einen der beiden Regionalsiege im Bereich „Arbeitswelt“ gewannen Miriam Bartkowiak, David Graule und Benjamin Heinrich aus der 12. Klassenstufe. Sie hatten im Auftrag der Firma Graule Maschinenbau eine Schutzvorrichtung für eine Gehrungssäge konstruiert. Übrigens wollen sie zusammen mit ihren Mitschülern Daniel Berberich und Julian Ilzhöfer dieses Projekt im Seminarkurs zur Produktionsreife führen. Der Seminarkurs hat nämlich die neue Ausrichtung Technik und Wirtschaft, in dem ingenieurtechnische und wirtschaftliche Denkweisen geübt werden.
Ebenfalls im Bereich „Arbeitswelt“ zeigten Mareike Weiß, Saskia Brendle und Tim Bewersdorf (Klasse 10 D) die Zwischenergebnisse eines Visualisierungsprojektes für eine CNC-Fräse und belegten damit Platz zwei.
Ungewöhnlicher ging es dann bei Renate Litzelmann zu (8 B). Sie wurde Regionalsiegerin im Fachbereich „Technik“, denn sie konnte das Gras wachsen hören. Das Gerät, welches sie dabei zu Hilfe nahm, hatte sie sinnigerweise „Graswachsofon“ getauft. Ebenfalls in diesem Fachbereich erwiesen sich Heiko Schwarze und Dennis Koller als High-Tech-Fensterputzer (8 A).
Die Regionalsiegerin
im Bereich Technik
Gute Plätze und einen Umweltpreis heimsten die Chemiker mit drei Teams zur Wasseruntersuchung ein. Lio Krauss, Irina Achildieva und Ida Weingart untersuchten den Kocher und zeigten eine jodometrische Sauerstoffbestimmung nach Winkler. Erik Weber, Ellen Blaha und Ronja Böhringer rückten der Brenz auf das Wasser und bestimmten ihre Gesamtwasserhärte durch komplexometrische Titration. Lukas Steffel, Lena Stokoff und Magdalena Kenschke untersuchten Badegewässer und zeigten deren Carbonathärtebestimmung und Nitratbelastung. Diese Mitglieder der Chemie-AG (alle aus der Klasse 9 C) nahmen vom Wettbewerb schon die Ideen für den nächsten mit und zeigten sich hoch motiviert.
Mit einem sehr anspruchsvollen Stand demonstrierten Fiona Schilling und Leonard Ittner (8 A) „Platonische Körper – das Göttliche in der Mathematik“ und konnten durch ihre Präsentation sowohl die Jury, aber noch viel mehr die Besucher beeindrucken.
Im Fach Biologie demonstrierten Marcel Utz, Manuel Rank und Jan Bewersdorf (Kl.13)die Auswirkung von elektromagnetischen Wellen auf Lebewesen.
Smon Abraha und Pascal Stellwag (8 A)waren im Fachbereich Physik mit dem Fahrradgenerator erfolgreiche Teilnehmer. Im gleichen Fachbereich zeigte Tabea Seeßelberg mit dem Projekt „Magnetische Bewegungskräfte“ eine starke Leistung. Und ebenfalls in dieser Sparte verglichen Joshua Roth und Oliver Kammerer Akkus mit Batterien.
Allen Teilnehmern gilt unser herzlicher Glückwunsch. Den Qualifizierten für den Landeswettbewerb drücken wir die Daumen. Und denkt daran: Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb.