Schubart Gymnasium Aalen
Partnerschule für Europa
Die DELF-Prüflinge mit
dem Schulleiter Otto Eggstein und
Französisch-Lehrerin Silvia Glimschi rechts
Schon zum zweiten Mal fanden am Schubart-Gymnasium die Französisch-Prüfungen des DELF-Programms statt. Der Schulleiter Otto Eggstein überreichte am 17. September 2010 den freiwilligen Prüflingen ihre Diplome. Was im Schuljahr 2008/09 mit 12 Schülerinnen und Schülern begonnen hatte, wurde 2009/10 mit 22 Kandidaten fortgesetzt – eine Erfolgsgeschichte am SG.
DELF ist die Kürzel für „Diplôme d’Études en Langue Francaise“ und bezeichnet eine internationale, weltweit anerkannte Sprachzertifizierung für Französisch als Fremdsprache. Eingeführt wurde sie 1985, im Jahr 2006 passte man die Prüfungsinhalte an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GeR) für Sprachen an, sodass innerhalb der EU die Vergleichbarkeit gewährleistet ist.
Sämtliche Prüfungen werden vom Centre International d’Études (CIEP) konzipiert, das dem französischen Bildungs-Ministerium unterstellt ist. Das CIEP verwaltet in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern die Durchführung von DELF und ist zuständig für die Vergabe der Zertifikate. Es gibt weltweit über 1000 Prüfungszentren und über 200.000 Zertifikate pro Jahr, davon 39.000 in Deutschland.
Für’s Schubart-Gymnasium zogen die Französisch-Lehrerinnen Barbara Merkle und Silvia Glimschi dieses Programm an Land. Die Prüfungen wurden dieses Jahr in drei sogenannten Niveaus abgeleistet: im Anfänger-Niveau A 1, in A 2 für Anfänger mit Vorkenntnissen und B 1 für selbstständige Lerner. Die Prüflinge kamen aus den Klassen 7 bis 12, was zeigt, dass Französisch für alle Altersstufen sehr attraktiv ist und gegenüber Englisch deutlich aufholt.
Die schriftlichen Prüfungen fanden Anfang Juni statt, die mündlichen Ende Juni. Der schriftliche Teil bestand aus Tests zum Hörverstehen, Leseverstehen und einem kreativen Text. Dieses Jahr mussten die Schüler des Niveaus B 1 zum Beispiel einen Leserbrief schreiben zum Thema „Sprache lernen durch Singen und Theaterspielen“.
Für die mündliche Prüfung kam ein französischer Muttersprachler ans SG. Er ließ die Schüler über sich selbst erzählen und in einem zweiten Teil Themen ziehen, über die sie dann frei sprechen sollten. Die Anfänger gingen zum Beispeil in einem virtuellen Schreibwarengeschäft einkaufen, die Fortgeschrittenen konnten sich zum Thema Schuluniformen äußern – alles selbstverständlich auf Französisch.
Der Schulleiter freute sich über das riesige Engagement und den großartigen Erfolg der SG-Schüler, die alle freiwillig an den anstrengenden Vorbereitungen teilgenommen hatten und durch die bestandenen Prüfungen für ihre Mühen belohnt wurden. Er empfahl ihnen, die Diplome in ihre Bewerbungsmappen aufzunehmen, um in der Zukunft bessere Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu haben.