Schubart Gymnasium Aalen
Partnerschule für Europa
Jungen-Fußball weiter erfolgreich SG-Mädchen schwimmen ins RP-Finale Melissa Cardini zu Gast am SGBildungspartnerschaften Abi in der Stadthalle Hockey-Jugend trainiert für Olympia 10 Preise bei Jugend forscht 100 Jahre SG-Gebäude BK-Ausstellung bei Dr. Skate Tabea Seeßelberg siegt beim Debattieren Gemeinsam gegen die Mafia Jan Salzwedel erhält Preis im Landeswettbewerb Mathematik Big Band in St. Elisabeth Feier zur Überreichung des Grünen Aals Vorlesewettbewerb 2011 France Mobil wieder am SG SG hat den Grünen Aal Französisch - französisch - französisch Glockenspiele von Puccini Lego-Roboter bei First-Lego-League in Esslingen Silbermedaillen auf Erfinder-Ausstellung Wasserspender am SG - eine Erfolgsgeschichte Wieder in Antakya Herr Dietsch und das Internet-Café Hanna Andrussier aus Amerika DELF zum Dritten Kampf gegen die Mafia - Studienfahrt nach Neapel Vier gehen in den Ruhestand Umwelttag am 25. Juli 2011 Artur-Fischer-Preis an SG-Schüler Stromsparen am SG Mosambik-Lauf 2011 83 bestehen das Abitur
Erfolgreiches Team mit Mennicken und Viehöfer
Nachdem sich die Jungen-Fußballmannschaft des Schubart-Gymnasiums im Wettkampf 3 im vergangenen Herbst den Titel des Kreissiegers sichern konnte (wir berichteten), stand am Mittwoch, dem 2. Mai 2012 die erste Runde der RP-Meisterschaft an (RP = Regierungspräsidium, also Regierungspräsidium Stuttgart).
In überzeugender Manier besiegte man auf dem Kunstrasenplatz in Aalen-Hofherrnweiler innerhalb eines Dreierturniers die GWRS Herbrechtingen mit 2:0. Und dann gelang sogar ein 11:1 (!) gegen die GWRS Mutlangen.
Damit ist das SG-Team für die RP-Zwischenrunde qualifiziert. Auch hier muss man sich wieder mit zwei weiteren Mannschaften messen. Der Sieger dieser Zwischenrunde bestreitet dann das Endspiel um die RP-Meisterschaft. Im besten Fall kann er das Landesfinale erreichen.
Die folgenden Spieler waren im Einsatz: Yannik Rößler, Leon Nieß, Luca Lamm, Matthias Kern, Noah Öztunc, Noah Feil, Max Discher, Kevin Baginski, Luca Maron, Felix Kipper, Leopold Huber, Jan-Felix Engel, Max Hägele, Max Kopp und Jonas Freiburg. Trainiert wird die Mannschaft von Christian Mennicken (links)und Mike Viehöfer (rechts).
SG-Schwimmerinnen in Gmünd
In leicht abgeänderter Form war das der Schlachtruf der 10 SG-Schwimmerinnen, die im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ am Kreisfinale Schwimmen in Schwäbisch Gmünd teilgenommen haben. In diesem Wettbewerb erreichten sie die besten Zeiten und sind damit für das RP-Finale im Aquarena in Heidenheim qualifiziert. Über das Landesfinale kann dann tatsächlich das Bundesfinale in Berlin erreicht werden.
Betreut von der Sportlehrerin Silvia Glimschi, waren die folgenden Schülerinnen erfolgreich: Berin Aybaci in der Freistil- und Beinschlag-Staffel, Katharina Bopp in der Freistil-, Beinschlag- und Koordinationsstaffel sowie im Dauerschwimmen, Ida Grüner desgleichen, Lea Diemann in der Freistil-, Beinschlag- und Bruststaffel wie auch im Dauerschwimmen, Despina Hatzopoulu in der Beinschlag- und Bruststaffel, ebenso im Dauerschwimmen, Muriel König in der Freistil-, Brust- und Koordinationsstaffel und auch im Dauerschwimmen, Sarah Kurz in der Beinschlag-Staffel und im Dauerschwimmen, Anna-Lea Lauster in der Koordinationsstaffel, Susanne Schaffner in der Brust- und Koordinationsstaffel sowie Christin Vetter in der Freistil-, Brust- und Koordinationsstaffel und im Dauerschwimmen. Herzlichen Glückwunsch!
Helen Bergmann und Melissa Cardini
Seit dieser Woche (16. April 2012) hat Helen Bergmann aus der Klassenstufe 10 Melissa Cardini aus Genua zu Gast. Herzlich willkommen am Schubart-Gymnasium, Melissa! Mittlerweile ist der sogenannte Privataustausch zwischen der deutschen Schule Genua und dem Schubart-Gymnasium Aalen schon zu einer Tradition geworden. Melissas Bruder war übrigens auch schon hier. Melissa besucht in Genua die 11. Klasse und lernt bereits seit zwölf Jahren Deutsch. Das derzeitige kalte Wetter in Aalen stört sie nicht besonders, denn auch in Genua ist zur Zeit kein schönes Wetter. Gegen eine eventuelle Erkältung isst sie gerne Äpfel.
Schubart-Gymnasium, MAPAL Dr. Kress KG und VR-Bank Aalen eG profitieren von den neu vereinbarten Bildungspartnerschaften.
Gerne sind Dr. Jochen Kress, Geschäftsführer bei MAPAL und ehemaliger Schüler des Schubart-Gymnasiums, sowie Hans-Peter Weber, Vorstandssprecher der VR-Bank Aalen, zur Unterzeichnung an das Schubart-Gymnasium gekommen. Otto Eggstein, Schulleiter des SG, sieht in der engen Zusammenarbeit mit beiden Bildungspartnern einen wichtigen Baustein der naturwissenschaftlich-technischen und ökonomischen Bildung sowie in der Berufsorientierung am SG. Aufgrund der Kooperation mit der VR-Bank Aalen können die Schülerinnen und Schüler die betrieblichen Abläufe einer Bank innerhalb eines Praktikums oder eines Bankbesuchs kennen lernen. Sie erhalten auf Wunsch ein Bewerbungstraining und ausführliche Informationen zu den Ausbildungsberufen und Studiengängen bei der VR-Bank Aalen.
MAPAL Dr. Kress KG bietet Berufsinformationen und einen kompletten Unterrichtstag im Unternehmen. Des Weiteren arbeiten interessierte Schülerinnnen und Schüler unter Anleitung eines technischen Produktdesigners am CAD und erlben diesen Beruf sehr praxisnah. Zudem unterstützt MAPAL technische Projekte, in deren Rahmen erfahrene Ingenieure den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen.
Otto Eggstein bedankte sich nach der Unterzeichnung im Namen seiner Schülerschaft bei seinen neuen Bildungspartnern für die vielen Angebote, die zum Teil schon jahrelang erprobt sind und nun schriftlich fixiert wurden.
Andrea Eberhard von der Servicestelle SCHULEWirtschaft hob die erfolgreiche NWT-Fachlehrerin Angelika Müller hervor, die durch ihr Technik-Engagement schon einige Schülerinnen und Schüler für ein naturwissenschaftliches Studium gewinnen konnte.
Abitur in der Stadthalle mit Glücksschwein und Energydrinks
Das schriftliche Abitur des Schubart-Gymnasiums fand dieses Jahr in der Stadthalle Aalen statt. Wegen des Doppeljahrganges aus G 8 und G 9 musste insgesamt 186 Prüflingen das Abitur abgenommen werden. Dafür reichten die Räumlichkeiten der Schule nicht aus.
Im Schuljahr 2011/12 trafen die Schüler des ehemaligen neunjährigen und zukünftigen achtjährigen Gymnasiums bei der Abschlussprüfung aufeinander. Am SG kam dabei eine beachtliche Anzahl zusammen. Die Stadt Aalen erklärte sich deshalb bereit, vier Tage lang die Stadthalle anzumieten. Für die schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik, Englisch und einer Mischung aus verschiedenen Fächern wurde das Gebäude, das ansonsten für Musik, Theater und andere kulturelle Veranstaltungen eingerichtet ist, umgerüstet.
Die Abiturienten belegten den ganzen Saal und saßen auch auf der Bühne an ihren Einzeltischen. Versorgt waren sie mit allen Arten von Lebensmitteln, Mineralwasser und Energy-Drinks. Kamen dazu noch Glücksbringer, war manchmal kaum noch Platz für die Prüfungsunterlagen.
Am 19. März fand die erste Prüfung im Fach Deutsch statt. Das Ereignis war so außergewöhnlich, dass nicht nur die örtliche Presse erschien, sondern sogar von einem Radiosender ein Ü-Wagen geschickt wurde, um Live-Interviews mit dem Schulleiter Otto Eggstein und seinem Stellvertreter Richard Erhardt zu übertragen.
Im Voraus hatte es Ungewissheiten gegeben, ob die Organisation ausreichen würde. Schließlich benötigte man eine Menge mehr an Aufsichtspersonal im Saal, vor dem Saal, bei den Toiletten. Materialien wie Wörterbücher und Reservepapier mussten ausgelegt werden, Transporte von der Schule in die Stadthalle erforderten eine andere Logistik und mehr Zeit. Aber schlussendlich lief alles erstaunlich reibungslos. Die Atmosphäre in der eindrucksvollen, klimatisierten und beleuchteten Halle war fast ehrfurchtsvoll ruhig und der Wechsel des Aufsichtspersonals verlief routiniert, wenn auch die Zeit von drei Stunden für manchen ziemlich lang werden konnte.
Damit ist der erste Teil der Abitursprüfungen abgeschlossen. Es kann schon jetzt mit Sicherheit gesagt werden, dass dieses Ereignis den meisten Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am 14.3.2012 fand in der Karl-Weiland-Halle in Aalen der Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" im Hockey statt. zwei Mannschaften des Schubart-Gymnasiums nahmen daran teil. Zum einen Timo Enssle, Niklas Grimbacher, Pascal Schlaak, Elias Dohnah, Jonas Prinz und Georg Weidlich im Wettkampf II der Jungen sowie Jana Zirpins, Hanna Schlipf, Linda Roth, Susanne Schaffner, Johanna Schriever, Alina Gülbahar und Marie Enssle im Wettkampf IV der Mädchen.
In einem großen Teilnehmerfeld aus dem Stuttgarter Raum und dem Ostalbkreis belegten beide Mannschaften jeweils den 4. Platz in ihrer Altersklasse. Betreut wurden sie von der Sportlehrerin Miriam Volk. Das Turnier war gut organisiert, die Spiele spannend und interessant zu beobachten, die Stimmung zeitweise geprägt von kräftigen Anfeuerungsrufen vor allem der SG-Teams füreinander.
Timo Enssle übernahm verantwortungsvoll die Aufgabe als Teamführer und organisatorisch Verantwortlicher. Außerdem geht ein herzliches Dankeschön an Frau Fürst vom Hockey-Club Suebia Aalen, die den Schülerinnen und Schülern tatkräftig und unterstützend zur Seite stand und wichtige Impulse während der Spiele gab. Zudem war sie so großzügig, dem Mädchen-Team die schicken Trikots und Hockey-Röckchen zur Verfügung zu stellen.
Der Schulleiter überreicht den jungen Forschern Kinogutscheine
Eine wahre Flut von Erfindungen und Untersuchungen hat den jungen Forschern vom Schubart-Gymnasium insgesamt zehn Preise bei „Jugend forscht“ eingebracht. Aus diesem Anlass überreichte der Schulleiter Otto Eggstein allen Beteiligten am 15. März jeweils einen Kinogutschein.
Der 15. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ fand wieder bei der Firma Zeiss in Oberkochen statt. 31 Schülerinnen und Schüler vom SG nahmen daran teil. Betreut wurden sie von ihren Lehrer/innen Angelika Müller, Christoph Hartmann und Thomas Wolf.
Der Wettbewerb war in zwei Altersgruppen eingeteilt und umfasste die Fachbereiche Arbeitswelt, Technik, Physik, Biologie, Chemie sowie Geo- und Raumwissenschaften. Regionalsieger im Bereich Technik wurden Leonard John, er hat ein Revolvergetriebe entwickelt, sowie die Gruppe Mattis Wallner, Lennart Holzwarth und Rafael Knorr mit einer Laser-Abhöranlage. Regionalsieger im Bereich Arbeitswelt wurde Kai Krull, der an einem Bus für den Privathaushalt getüftelt hatte.
Den ersten Platz in Geo- und Raumwissenschaften belegten Irina Achildieva und Magdalena Kentschke mit ihrer Langzeituntersuchung zum chemischen Gewässerindex des Taufbaches. Eine schwimmende Messstation zur mobilen Sauerstoffbestimmung brachte Sebastian Hägele, Lukas Steffel und Lisa Meyer - sie war vom MPG Heidenheim dazugestoßen - auf den 2. Platz in Geo- und Raumwissenschaften. Ebenfalls einen zweiten Platz erreichten Hanna Brandstetter und Gamze Demirtas mit einer flexiblen Bestückungs- und Transporteinheit im Bereich Arbeitswelt sowie Markus Reißner und Marc Möckl in Biologie mit ihrem fabelhaften Miefalarmsystem zur Raumluftüberwachung. Dafür gab es außerdem einen Umweltpreis.
Auf den dritten Platz in Chemie kam Hanna Kurz, sie hatte organische Leuchtdioden entwickelt, und den vierten Platz im Bereich Arbeitswelt erreichten Ronja Böhringer und Annika Schall mit einer Geruchsschutzbox für Lackier- und Klebearbeiten.
Besonders gefreut haben sich die Betreuer über den Carl Zeiss Schulpreis. In der Urkunde steht: „Die Carl Zeiss AG verleiht aus Anlass des 15. Regionalwettbewerbes Ostwürttemberg Jugend forscht – Schüler experimentieren vom 10. bis 11. Februar 2012 dem Schubart-Gymnasium Aalen den 2. Preis im Wert von 1.500 Euro. Dieser Preis wird verliehen für das besondere Engagement der Lehrer bei der Betreuung der Arbeiten und für die Leistung der teilnehmenden Schüler. Der Preis ist bestimmt für Geräte und Hilfsmittel für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht.“
OB Martin Gerlach und Gattin im Gespräch mit dem
ehemaligen SGler und Architekten Werner Sobek
(rechts)
Am 5. März 2012 wurde in der Aula des SG der hundertjährige Geburtstag des denkmalgeschützten Bonatz-Baus gefeiert. Die ganze Prominenz war versammelt, vom ehemaligen Schulleiter Herbert Markert über den Maler-Pfarrer Sieger Köder, selber mal Lehrer am Schubart-Gymnasium, die einstigen Sekretärinnen Heidi Möginger und Margrit Moses bis hin zum OB Martin Gerlach und und und. Umrahmt wurde die Feier von der Big Band des SG unter der Leitung von Magnus Barthle.
Die Festrede sollte der Stuttgarter Stararchitekt Werner Sobek halten. Wie konnte es anders sein: Auch er ist ein Alt-SGler, Abi-Jahrgang 1972. Unter seiner Regie wurde unter anderem das Mercedes-Benz-Museum in der Landeshauptstadt gebaut, und sein 200-Mann-Unternehmen ist beteiligt an Stuttgart 21.
Der Schulleiter Otto Eggstein gab zunächst einen Überblick über die Geschichte des Gebäudes, das von Paul Bonatz und Fritz Scholer erbaut wurde. Paul Bonatz ist vor allem bekannt für die Planung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Am 4. 3. 1912 wurde die Schule eingeweiht, 1914 legten die ersten Schüler darin ihr Abitur ab.
Der Humanist Eggstein lobte die „harmonische Struktur“ des Gebäudes, der erste Stock entspreche dem „Piano Nobile“ eines Palazzo der Renaissance und das ganze Haus verbinde moderne Funktion mit architektonischer Ästhetik.
Der Oberbürgermeister Martin Gerlach fasste sich kurz. Er betonte die Modernität des Gebäudes, erwähnte die von Bonatz installierte Vakuum-Entstaubungsanlage, konnte aber offensichtlich nicht viel damit anfangen. Seine guten Wünsche für die nächsten 100 Jahre verband er mit dem Versprechen, dass seine jüngste Tochter im Herbst in die Schule eintreten werde.
Kritischer äußerte sich die Elternbeiratsvorsitzende Ulrike Richter. Zunächst zitierte sie ihre Tochter, die dieses Jahr das Abitur ablegen wird und bei ihrem Schuleintritt gesagt habe: „Das Schulhaus gefällt mir, besonders bei Sonnenschein und Schnee.“ Aber sie erwähnte auch die Schattenseiten, gerade bei Sonnenschein, weil es dann in den Räumen nach Osten hinaus unerträglich heiß werde. Und man dürfe nichts an den denkmalgeschützten, aber völlig veralteten Fenstern verändern. Auch die sanitären Anlagen sowie die Chemie- und Biologieräume seien renovierungsbedürftig. Richter appellierte an die Stadt, aktiv zu werden, und mahnte im Hinblick auf die Feier des ersten Abiturs am SG: „Mal sehen, was sich bis 1914 getan hat!“
Der Stuttgarter Architekt und ehemalige SG-Schüler Professor Doktor Werner Sobek wandte sich in seiner Rede nach eigenen Worten vor allem an die zahlreich anwesenden Schüler, um sie zum Architektur-Studium zu animieren. Der Titel seines Vortrags: Bauen in der Welt von Morgen. Zunächst erzählte er von seinem Werdegang, dann schlug er einen Bogen von der Theorie zur Praxis. Vor dem Hintergrund, dass in naher Zukunft immer weniger von dem fossilen Brennstoff Erdöl zur Verfügung stehe, stellte er Modelle vor, wie man beim Bauen auf Material und Emissionen weitgehend verzichten kann und ganze Häuser recycelt. Das Schubart-Gymnasium erwähnte er dabei nicht.
Die Feier endete mit einem Sektempfang, bei dem auch leckere Schnittchen von der Schulmensa serviert wurden. Dabei gab es genügend Begegnungen zwischen Ehemaligen und noch Aktiven, und eines kann man mit Sicherheit sagen: Für Feierlichkeiten mit gastronomischem Hintergrund ist das Schubart-Gymnasium allemal ein angenehmer Ort.
Tütenkunst bei Dr. Skate in der Bahnhofstraße Aalen
Es war eine Idee der Kunstlehrerin Annette Kübler-Kupke. Sie hatte in ihrem Unterricht in den Klassen 7 A und 7 B das Thema „Werbung“ durchgenommen. Dabei waren beachtliche Kunstwerke entstanden: bemalte Einkaufstüten. Man kennt so etwas vom Supermarkt, und davon hatten sich die Schülerinnen und Schüler inspirieren lassen. Warum das Ganze nicht in einem Geschäft der Aalener Innenstadt ausstellen?
Weil sie den Inhaber Uli Riegel kennt, ging Kübler-Kupke zum Modegeschäft Dr. Skate und stieß dort sofort auf Begeisterung. Seit den Faschingsferien und bis zum 10. März können die kunstvoll bemalten Tüten nun also im Schaufenster des Ladens bewundert werden.
Im Rahmen des Kunstunterrichts hatten sich die 58 Schülerinnen und Schüler Gedanken über die Wirkung von Werbung, deren gestalterische Elemente und Werbung allgemein gemacht. Danach gingen sie an die Arbeit und bemalten Einkaufstüten aus Papier mit Reklame für ein selbst erfundenes Produkt. Zusätzlich erfanden sie einen Werbeslogan, der das Produkt kurz und schlagkräftig anpreisen sollte. Innerhalb von sechs Wochen entstanden originelle, witzige und farbenfrohe Tüten, denen man den Spaß ansieht, welchen die Schüler bei ihrer Tätigkeit als Werbedesigner hatten.
„Das war mal was ganz anderes, im Gegensatz zu dem, was wir sonst im Kunstunterricht machen“, freute sich Aeneas Fischer-Piemontese, 12 Jahre. Und die 13-jährige Larissa Schnee fügte hinzu: „Es hat großen Spaß gemacht, seine eigenen Ideen zu verwirklichen.“ Die Ausstellung in einem Aalener Geschäft belohnt den Fleiß der Schüler in besonderem Maße. Nach dem 10. März können die Künstler dann ihre Tüten nach Hause tragen.
Gleich bei der ersten Teilnahme des Schubart-Gymnasiums am Schülerwettbewerb "Jugend debattiert" konnte die neu gegründete Debattier-AG der Schule eine Preisträgerin stellen. Tabea Seeßelberg aus der Klasse 10 b belegte beim Regionalverbundswettbewerb in Bopfingen am 14. Februar 2012 den zweiten Platz in der Sekundarstufe II. Der erste Preis ging an Christina Grelka vom Buigen-Gymnasium Herbrechtingen.
Insgesamt fünf hoch motivierte Schülerinnen und Schüler des SG traten in zwei Altersklassen gegen gut vorbereitete Debattanten aus sechs anderen Schulen des Ostalbkreises an, um aktuelle Themen zu erörtern. Die Mittelstufe stritt zunächst darüber, ob im Deutsch-Unterricht längere Gedichte regelmäßig auswendig gelernt werden sollen. In der zweiten Runde ging es um das Jugendstrafrecht: Sollte hier unabhängig von der Art der Tat ein Fahrverbot als eigenständige Strafe eingeführt werden?
Dass es (fast) immer treffende Argumente für und wider gibt, demonstrierten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe beim Thema: "Sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr für den Dienst in der Bundeswehr an Schulen werben?" Bereits bei dieser Debatte errang Tabea Seeßelberg die zweithöchste Punktzahl in den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Noch einmal steigern konnte sie ihr Ergebnis bei der Debatte über eine erneute Einführung der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg.
Als Belohnung für ihre Leistung darf die 15-Jährige Anfang März zusammen mit anderen Preisträgern an einem dreitägigen Rhetorik-Seminar der Hertie-Stiftung teilnehmen. Am 9. März wird sie unsere Schule in der nächsten Runde des "Jugend-debattiert"-Wettbewerbs, der Landesqualifikation in Stuttgart vertreten.
Dafür drückt Tabea die ganze "Jugend debattiert"-AG unter Leitung von Renate Esber-Trost und Sonja Kohlmann-Münz die Daumen!
Salvatore Borsellino mit Aalener Schülern
Aalener Schüler treffen Salvatore Borsellino, der an die Ermordung seines Bruders vor 20 Jahren in Italien erinnert
26. Januar 2012 in Stuttgart: Auf dem Weg der Italienischklasse des Schubart-Gymnasium Aalen zur Stadtbibliothek werden die Straßen immer leerer, eisige Kälte kommt auf. Um eiskalte Politik und blutige Verbrechen geht es am Exkursionsziel der Oberstufenschüler mit ihrer Lehrerin Sonja Schmiel. Die "Dante-Gesellschaft" hat 300 Besucher zu einer Gesprächsrunde über die Mafia geladen - wie sich herausstellt ein Thema, das gerade Jugendliche wachrütteln soll.
Die Hauptattraktion des Abends ist Salvatore Borsellino, eine Berühmtheit in Italien. Er ist der Gründer der Bürgerinitiave "Movimento delle Agende Rosse", was übersetzt "Roter Taschenkalender" heißt. Vor allem aber ist er der Bruder des ermordeten Richters Paolo Borsellino, der 1992 einem Mafia-Attentat zum Opfer fiel.
Aber auch andere namhafte Gäste sitzen in der Runde, zum Beispiel Petra Reski, Journalistin und Autorin, die für diesen Abend die Rolle der Moderatorin übernimmt. Zwei Profis sollen darüber hinaus Statistiken rund um die Mafia beleuchten: Oberstaatsanwalt Antonio Ingroia, der aus Palermo stammt, und Oberstaatswanwalt Helmut Krombacher aus Stuttgart.
"Der Kampf gegen die Mafia in Deutschland und Italien - früher und heute" - darüber will die "Dante-Gesellschaft", die sich um die Förderung der italienischen Sprache und Kultur im Ausland bemüht, in dieser Runde diskutieren. Denn hierzulande würden immer noch viele Menschen denken, dass es in Deutschland so etwas wie die Mafia nicht gibt. "Doch da täuschen sie sich enorm", erläutern die Gastredner später. Zwar gehe die Mafia nicht so vor wie im Film "Der Pate", in dem einer nach dem anderen umgelegt wird. Jedoch sei auch die Realität grausam.
Petra Reski zitiert einen Mafioso, der gesagt hat: "Mafia und Politik sind wie Fische und Wasser, Fische können nicht ohne Wasser leben." Der Ausspruch bringe die Problematik auf den Punkt. Wobei sich die Mafia heutzutage im übertragenen Sinn in einem Fahrwasser von Wirtschaft und Finanzen bewege. Sie agiert mit weniger Gewalt, wäscht jedoch mehr Geld. Als sich in Deutschland Ende der 80er Jahre gewisse Straftaten häuften, sei die Präsenz einer Mafia hierzulande noch bezweifelt worden. Erst sei 1991 sei die Erkenntnis gewachsen, dass die Mafia auch in Deutschland agiert.
Borsellino zeigt das Bild
seines ermordeten Bruders
20 Jahr sind vergangen, seit die Mafia die beiden Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino ermordete. Entsprechend gespannt erwartet die Gesprächsrunde in der Stuttgarter Staatsbibliothek, was wohl Salvatore Borsellino, der Bruder eines der Opfer, aus der Erinnerung darüber preisgeben wird. Doch auf Fragen dazu gibt der prominente Gast zuerst einmal gar keine Antwort.
Nach Sekunden des Schweigens erzählt er mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen dann aus seinem Leben. Er sei damals aus Angst vor der Mafia aus Palermo geflüchtet und wohne nun in Mailand. Salvatore Borsellino: "Palermo gefiel mir nicht, deshalb habe ich es geliebt. Denn die wahre Liebe bestehe darin, etwas zu lieben, was man nicht mag." Nicht nur mit dieser Aussage regt Borsellino zum Nachdenken an.
Staatsanwalt Antonio Ingroia berichtet, dass er seit 20 Jahren immer noch im gleichen Büro arbeite und dass Staatsanwälte länderübergreifend gemeinsam gegen die Mafia vorgehen. So sei auch in Deutschland ein Rückzugsraum für die Mafia. Den Erfolg im Kampf gegen die Mafia schätzt er mit den Worten ein: "Es ist ein halb leeres oder ein halb volles Glas, je nachdem, wie man es betrachtet. Jedoch ist es eher ein wenig leerer."
Nach dieser Gesprächsrunde erhebt sich Salvatore Borsellino und zeigt aus seinem "Roten Taschenkalender" das Bild seines Bruders - ein herzergreifender Moment für alle. Die Italienisch-Schüler aus Aalen können anschließend noch mit Borsellino persönlich sprechen. Nach zehn Jahren habe er das Schweigen über die Ermordung seines Bruders gebrochen, erzählt er. Und er betont: "Nun setze ich alle Hoffnung in euch Jugendliche, denn ihr seid diejenigen, die etwas bewegen können."
(Bericht von Stefanie Fritz, Kursstufe 1)
Der Landeswettbewerb Mathematik 2011/12 fand auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Bayern statt. An der ersten Runde in Baden-Württemberg haben 587 Jugendliche aus Realschulen und Gymnasien bis einschließlich Klassenstufe 10 einzeln oder in Gruppen teilgenommen. 220 Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, sich in 95 Gruppen am Wettbewerb zu beteiligen, der Anteil der Mädchen lag bei 43 Prozent.
In der ersten Runde wurden insgesamt sechs Aufgaben aus den klassischen Gebieten Geometrie, Algebra und Zahlentheorie gestellt. Zur Lösung genügten die Kenntnisse der Schulmathematik aus den Klassenstufen 8 bzw. 9. Durch diesen Wettbewerb sollen die Jugendlichen angeregt werden, ihre mathematischen Fähigkeiten zu testen und weiter zu entwickeln.
Für den Wettbewerb wurden die Lösungen von höchstens vier der sechs Aufgaben gewertet. Um einen Ausgleich für die unterschiedlichen Vorkenntnisse zu schaffen, konnten Teilnehmer bis einschließlich Klassenstufe 9 diese vier Aufgaben aus den sechs Problemstellungen beliebig auswählen. Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 wurden nur Lösungen der Aufgaben 2 bis 6 berücksichtigt. Bei allen Aufgaben ist die gleiche Punktzahl erreichbar. Für einen ersten Preis war die Bearbeitung von vier Aufgaben notwendig.
Das Korrekturverfahren für die erste Runde ist nun abgeschlossen. Die Qualität der eingesandten Lösungen war sehr gut. Jan Salzwedel vom Schubart-Gymnasium erhielt einen 3. Preis. Der stellvertretende Schulleiter Richard Erhardt überreichte ihm am 20. Januar eine Urkunde und einen Buchpreis und sprach ihm seine Anerkennung für die überdurchschnittliche Leistung aus. Außerdem hatten Tobias Kurz, Hannah Fitzner und Dima Matiske am Wettbewerb teilgenommen.
Gelungene Überraschung in St. Elisabeth
Januar 2012 - Big Band macht Musik zur Kaffeezeit in St. Elisabeth. Um seinem Großvater zum Geburtstag eine besondere Freude zu machen, hatte ein Saxophonist der Big Band des Schubart-Gymnasiums die Idee, dem 92jährigen Opa ein Ständchen mit der Band zu bringen. Mitschüler, Lehrer und auch die Leitung des Pflegeheims waren begeistert von der Idee, sodass diese kurzerhand in die Tat umgesetzt wurde.
Nichts ahnend kamen viele Bewohner des Seniorenheims St. Elisabeth zur wöchentlichen Kaffeestunde und staunten nicht schlecht, als sie die 26 Schülerinnen und Schüler der SG Big Band mit ihren Lehrern Martin Eisner und Magnus Barthle erblickten. Vor allem der Großvater vom Bodensee, der erst vor einem halben Jahr zur Familie nach Aalen gezogen war, wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das Ständchen speziell ihm gewidmet war.
Die Big Band spielte freudig auf. Titel aus der Swing-Ära wechselten mit groovigen Stücken, aber auch mit Klaviersoli aus der Romantik. Das Publikum war überaus glücklich und geizte nicht mit Applaus, sodass sogar noch eine Zugabe gegeben werden musste. Der Großvater outete sich mit Freudentränen in den Augen als ehemaliger Chorleiter, Musiklehrer und Rektor einer Grund- und Hauptschule sowie als Fan der Big Band, die er erstmals bei der vergangenen Adventsfeier gehört hatte.
Er und alle anderen Zuhörer dankten den Musikern vielmals für die gelungene Überraschung. (Hier geht's zu den Musikseiten)
OB Gerlach und der metallic-grüne Aal
„Er hat sich freigeschwommen“, „Metallic-grün ist er“ - mit diesen rätselhaften Beschreibungen ehrten Rudolf Kaufmann vom Grünflächenamt und der Aalener OB Martin Gerlach ein Tier, das es gar nicht gibt, zumindest nicht in echt: den grünen Aal. Erfunden hat ihn die Hochschule Aalen, allen voran Dr. Ulrich Holzbaur, ein ehemaliger Schüler und bekennender Fan des SG.
Der „Grüne Aal“ ist ein Umweltzertifikat, das Schulen und Jugendeinrichtungen erhalten, die sich beispielhaft um einen nachhaltig schonenden Umgang mit der Umwelt bemühen. Und dazu gehört das Schubart-Gymnasium Aalen. Zusammen mit dem Weststadtzentrum wurde bei einer Feier in der Aula am 12. Dezember 2011 die Schule geehrt, indem der OB dem Schulleiter Otto Eggstein die begehrte Urkunde überreichte. Die Big Band des SG unter der Leitung von Magnus Barthle umrahmte gewohnt virtuos die Feierlichkeit.
Was meinten Kaufmann und Gerlach mit ihren Äußerungen? Der Oberbürgermeister spielte mit dem „Metallic grün“ auf das neue Logo und das Design einer aktuellen Broschüre zum Grünen Aal an. Der Chef des Grünflächenamtes verwies mit der Metapher vom „Freischwimmen“ auf den wachsenden Bekanntheitsgrad des Umweltzertifikats. Es sei bereits in Stuttgart und Berlin angekommen.
In Stuttgart hat man sich lobend dazu geäußert, in Berlin gibt es einen deutschlandweiten Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und der Beteiligung der Deutschen Bank, in dem herausragende Umweltprojekte gewürdigt werden. Der Name: „365 Orte im Land der Ideen“. Seit sechs Jahren gibt es diesen Wettbewerb. Dieses Jahr wurden 600 Bewerbungen eingereicht und die Stadt Aalen mit ihrem Grünen Aal war einer der Gewinner. Sibel Sagdic und Sonja Danzer von der Deutschen Bank hielten eine Grußrede und übergaben die Auszeichnung an den OB.
Ulrich Holzbaur von der Hochschule Aalen, nach den Worten von Rudolf Kaufmann der „Spiritus rector“ des Umweltzertifikats, hielt mit seiner Laudatio die wohl engagierteste Rede. Er betonte, wie sehr ihm die Nachhaltigkeit am Herzen liege und nannte drei Säulen derselben: den Umweltschutz, den sozialen Aspekt und den ökonomischen Aspekt. Es freue ihn, dass der Grüne Aal inzwischen im Gymnasium angekommen sei. Das Schubart-Gymnasium habe er schon lange beobachtet und erkannt, dass diese Schule der richtige Kandidat dafür sei. Es gefalle ihm auch, mit welchem hohen Anspruch das SG an den nachhaltigen Umweltschutz herangegangen sei: „Erst messen, dann entscheiden, erst Unterricht, dann Aktion.“ Über die vielen Aktionen kann man sich übrigens in der Umwelterklärung des SG und in den entsprechenden Internetseiten informieren.
Der Schulleiter lobte die Leitbildgruppe des SG, in der die Idee entstanden sei, sich um den Grünen Aal zu bemühen, und vor allem die vielen Eltern und Lehrer/innen, die zum Teil sehr harte Arbeit in seine Umsetzung investiert haben.
Der Grüne Aal hat übrigens eine eigene Webseite: www.gruener-aal.de
Die fünf Sieger beim Vorlesewettbewerb 2011
Am 7. Dezember 2011 fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 statt. Aus fünf Klassen traten die jeweiligen Sieger gegeneinander an. Schulsiegerin wurde Saskia Diehl aus der Klasse 6 D. Sie las aus "Guten Tag, ich bin das Hausgespenst" von Marie-Luise Fischer.
Die weiteren Plätze belegten: 2. Platz Melanie Kaiser (6 B), "Die wilden Hühner" von Cornelia Funke, 3. Platz Bernhard Hübner (6 C), "Das Restaurant am Ende der Welt" von Douglas Adams, 4. Platz Lisa Sauter (6 B), "Rico, Oscar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel, 5. Platz Julia Eberhard (6 E), "Emilys Geheimnis" von Liz Kessler.
Den 6. Platz teilten sich Tobias Kurz (6 A) mit "Schutzpatron - Kluftingers neuer Fall" von V. Klüpfel und Michael Klober, Julia Muns (6 C) mit "Wie man seine Eltern erzieht - mein Katastrophenbuch" von Pete Johnson, Phil Bäuerler (6 E) mit "Tim Thaler oder das verkaufte Lachen" von James Krüss und Richard Schlimper (6 A) mit "Im Reich des Glasvolks" von Nina Blazon.
Maximilian Maas, der sich als Klassensieger der Klasse 6 D qualifiziert hatte, konnte wegen Krankheit leider nicht zum Wettbewerb antreten. Buchgutscheine für die ersten fünf Plätze wurden von der Buchhandlung Osiander, Aalen, gestiftet. Herzlichen Dank. Wir wünschen Saskia Diehl viel Erfolg beim Vorlesen in der nächsten Runde auf städtischer Ebene und allen anderen viel Freude an den Buchpreisen.
Mme Carpentier vom France Mobil
"Frankreich, seine Sprache und Kultur", so lautet das Motto der France Mobil-Referenten. Schon seit September 2002 tourt das so genannte France Mobil durch Deutschland und besucht dort Schule, um Schüler für die französische Sprache zu begeistern.
So war es auch an unserer Schule, die am 1. Dezember 2011 von Madame Carpentier besucht wurde. Für die Lateiner der Klassenstufe 7 hatte sie Rätsel, Musik und eine Art "Reise nach Jerusalem" - Spiel dabei und versuchte damit spielerisch die Lust auf die dritte Fremdsprache Französisch zu wecken.
Auch Schüler der 8. Klasse, die Französisch als zweite Fremdsprache gewählt hatten, waren im oberen Musiksaal, um französische Musiktitel zu erraten und etwas Französisch zu sprechen. "Französisch ist nicht so schwierig, wie manche denken", eröffnete Madame Carpentier die Stunde, und die Schüler hatten von Anfang an viel Spaß.
Auch wenn die überwältigende Neugier und der Arbeitseifer mancher Schüler für die Präsentationen von Frau Carpentier fast etwas hinderlich waren, so funktionierte im großen Ganzen alles reibungslos. Der Besuch des France Mobil wird den Schülerinnen und Schülern sicher in positiver Erinnerung bleiben. Vielleicht konnte Frau Carpentier ja bei einigen die Lust auf Französisch wecken.
(Alexander Schmidt, Manuel Kinzl)
Umweltsprecher der 6. Klasse beim Audit zum Grünen Aal
Als erstes Aalener Gymnasium hat das SG das Umweltzertifikat "Grüner Aal" erhalten. Ein knappes Jahr intensiver Arbeit in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit hat sich ausgezahlt. Nach bestandenem Audit am 30. November 2011 darf das SG das Zertifikat "Grüner Aal" führen. Das Audit-Team, zusammengesetzt aus Vertretern der Stadt Aalen, der Hochschule sowie einer bereits zertifizierten Schule, bescheinigten dem Gymnasium, "mit Bravour" bestanden zu haben.
Innerhalb eines knappen Jahres hat das Umwelt-Team des SG, bestehend aus Schülern, Lehrern und Eltern, einiges geschafft: Ein Mülltrennungskonzept wurde umgesetzt, erste Maßnahmen zur Einsparung von Papier eingeführt und vor allem eine eigene Umwelt-AG sowie das Amt des Umweltsprechers für alle Klassen installiert. Darüber hinaus haben Schüler detaillierte Untersuchungen zu den Möglichkeiten einer energetischen Sanierung des Schulgebäudes, zur Einsparung elektrischer Energie und zur Idee eines ergonomischen Klassenzimmers vorgelegt.
In den nächsten Jahren geht es in erster Linie um die Umsetzung von Konzepten zur umweltnahen Schulhofgestaltung sowie verstärkt um Maßnahmen zur Energieeinsparung.
Am Montag, dem 12. Dezember 2011 findet die offizielle Verleihung des Umweltzertifikats um 11 Uhr in der Aula statt. An diesem Tag wird auch das Gesamtprojekt "Grüner Aal" im Rahmen der bundesweiten Initiative "Land der Ideen - 365 Orte" ausgezeichnet.
Mehr Informationen zu den Aktivitäten der Umwelt-Teams am SG gibt es hier.
Exkursion nach Stuttgart: Gastspiel "Les Précieuses Ridicules - Die lächerlichen Preziösen"
Molières "Les Précieuses Ridicules"
Der F1-Kurs der Kursstufe 2 war am Donnerstag, dem 27. Oktober 2011 in Stuttgart zur Theatervorstellung des Pariser Ensembles "La Savaneskise" im Treffpunkt Rothebühlplatz. Aufgeführt wurde das Stück "Les Précieuses Ridicules - Die lächerliche Preziösen", eine Komödie von Molière, bei der es sich um einen der größten Klassiker des französischen Theaters handelt. Die Darstellung war mit Live-Rockmusik untermalt und das Publikum war von Anfang an begeistert.
Das Spiel mit Konventionen, Erfolg und Anerkennung in der High-Society werden in diesem Stück auf amüsante Weise karikiert. Die Mädchen Madelone und Cathos, Provinzgänse, haben sich das stilisierte Leben in Paris unreflektiert zu eigen gemacht und sind von ihrer glanzvollen Aufnahme in die moderne Welt fest überzeugt. Sie verleugnen die Realität. Für sie zählt nur das im Augenblick Angesagte und Modische. Zwei Grafen, die bei ihnen abgeblitzt sind, spielen ihnen einen Streich, indem sie ihre Diener zu den Mädchen schicken. Diese bedienen all die erwarteten Klischees, sind nach der neuesten Mode gekleidet, rezitieren unsinnige Gedichte, geben vor, in der Partyszene die Größten zu sein, und beeindrucken natürlich damit die jungen Damen.
Am Ende werden die vier Selbstvergessenen unsanft aus ihren Illusionen gerissen. Die echten Grafen decken das Spiel auf, mit Stockschlägen werden die beiden falschen Grafen entkleidet, die Maske fällt.
Diese Inszenierung zielte besonders auf die jugendlichen Zuschauer ab. Schein ist heutzutage wichtiger als Sein. Wie schnell man dabei in die Irre geführt werden kann und sich dabei lächerlich macht, wurde eindrucksvoll demonstriert.
Im Anschluss an das Stück fand eine Interviewrunde mit der Regisseurin und den Schauspielern statt. Eine Erfahrung, die uns einiges abverlangte, aber die deutschen Untertitel ermöglichten ein gutes Verständnis.
Exposition de la BD - eine Exkursion in die Welt der Bilder
Expo BD in Stuttgart
Am 10.10.2011 machte sich der Neigungskurs F1 Französisch auf den Weg nach Stuttgart ins Institut Français zur "Exposition de la BD du Prix d'Angoulême". Dort wurden wir herzlich von Madame Catherine Aubert empfangen. Nach einer detaillierten Einführung in den Aufbau und die Zielsetzung der Ausstellung durften wir in die Welt der BD eintauchen.
Ein Fragebogen leitete uns durch die Ausstellung. Die BD (Comics) hat in Frankreich den Stellenwert einer "Neuvième Art" und genießt somit künstlerisch, literarisch und kulturell eine weit höhere Bedeutung als Comics in Deutschland. Die besten Autoren, die den Grand Prix d'Angoulême gewonnen haben, wurden im Institut Français ausgestellt.
Den Preis erhielten sie entweder, weil sie die Kunstrichtung der BD entscheidend geprägt oder weiterentwickelt haben, oder als Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Bekannteste Vertreter der Gattung BD, die diese Auszeichnung erhalten haben, sind Albert Uderzo (Asterix), Zep (Titeuf) oder auch Morris (Lucky Luke). Allerdings werden nicht nur Kindergeschichten verfasst, sondern gesellschaftskritische und geschichtliche Themen werden aufgegriffen, wie "Banlieue", "Immigration", "Les Frustrés", "Les Guerres Mondiales".
Der Besuch dieser Ausstellung war für uns ein tolles Erlebnis, das unsere Sichtweise verändert und uns sprachlich weitergebracht hat. (Neigungkurs F1 der Kursstufe 2)
Persönliche Begegnung mit dem französischen Autor Jean-Philippe Blondel
Am 27. Oktober 2011 hatten wir, die Teilnehmer am Projekt "Prix des Lycéens 2012", Gelegenheit, den Autor des Buches "Blog" kennenzulernen. Er war ans Institut Français gekommen, um mit uns jungen Lesern in Kontakt zu treten, um ein wenig über sich, über seine Art zu leben und über seine Motivation zu schreiben zu erzählen.
"Blog" handelt davon, dass der Erzähler entdeckt, dass sein Vater seine Online-Tagebuch ausspioniert. Er fühlt sich betrogen und beschließt, nicht mehr mit seinem Vater zu reden. Als Wiedergutmachung stellt der Vater seinem Sohn einen alten, staubigen Karton vor die Zimmertür, in dem sich Fotos, Briefe und Tagebücher seiner eigenen Jugend befinden. Diese enden abrupt im Juli 1982. Der Erzähler fragt sich weshalb, ein kleines Detail, ein Vorname, bringt ihn auf die Spur eines Familiengeheimnisses: den tragischen Tod des Bruders seines Vaters.
Jean-Philippe Blondel arbeitet eigentlich seit 20 Jahren als Englischlehrer an einem Gymnasium in Troyes. Nach der Schule begann er zu schreiben und hat bisher sieben Romane veröffentlicht. Was wir sehr interessant fanden, ist die Tatsache, dass er sich primär als Lehrer sieht und diesen Job nie aufgeben würde, dass er jahrelang seine Manuskripte bei allen (!!!) Verlagen eingereicht hatte und niemand Interesse zeigte, er aber immer überzeugt war, das Richtige zu tun.
Er erzählte uns, dass er die Welt der Jugendlichen genau beobachtet, dass er selbst irgendwo immer noch 17 Jahre alt ist, obwohl er mittlerweile Familienvater mit drei Kindern ist. Seine Frau ist seine beste Kritikerin. Wir hatten eine ganz andere Person erwartet, nicht jemanden, der so lebendig, witzig und authentisch von sich erzählt, so dass diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen hatten, richtig Lust darauf bekamen. (Clara, Sandra, Carmen, Kl. 10 und Projektteilnehmerinnen)
Scheckübergabe von Cafe Puccini
Anlässlich der Neueröffnung des Cafe Puccini im EG des Fachärztezentrums haben die Inhaber Schieber und Ozsvald auf eine Einweihungsparty verzichtet und stattdessen den dafür veranschlagten Betrag in Höhe von 600 Euro dem Aalener Schubart-Gymnasium zur Anschaffung neuer Glockenspiele gespendet.
Überaus glücklich zeigten sich Schulleiter Otto Eggstein, Musiklehrer Magnus Barthle und einige Schüler bei der Spendenübergabe im Cafe Puccini, dass sechs der geplanten 30 Alt-Glockenspiele durch diese erste Spende noch in diesem Jahr angeschafft werden können.
Neben dem Singen wird durch das Musizieren auf einem klasseneinheitlichen Instrument eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet, führte Barthle aus. Das Begreifen von Musik erfasse nicht nur die Schüler, die in ihrer Freizeit ohnehin ein Musikinstrument spielen, sondern erreiche durch das gemeinsame Musizieren im Klassenverband alle Schüler. Denn nichts könne zum Verständnis von Musik mehr beitragen, als selbst Musik zu machen. Nicht zuletzt fördere das gemeinsame Musizieren auch das Gruppenerlebnis und könne dazu anregen, weiterführenden Instrumentalunterricht, z.B. in der neu eingerichteten Streicherklasse des SG, zu besuchen.
Teilnehmer v.l.n.r.: Fabian Frömelt, Felix Brucker, Florian
Jamot, Leonard John, Maximilian Rehermann (Coach),
Joshua Bartsch, Christos Müller, Maximilian Pfleiderer,
Niklas Kaufmann, Nicolas John (Betreuer), Jonathan
Ranck
Am 5. November 2011 trafen sich in der Hochschule Esslingen 16 Jugendgruppen, die sich mit Lego-Robotern beschäftigen, um den Regionalsieger der First-Lego-League aus dem Raum Stuttgart zu ermitteln. Aus dem Ostalbkreis nahmen die Lego-AG des Schubart-Gymnasiums und zwei Gruppen vom EAG Oberkochen teil.
In diesem Jahr war das Motto des Wettbewerbs "Food Factor" und alle Aufgaben beschäftigten sich mit Lebensmittelsicherheit. So sollte ein selbstkonstruierter Roboter aus Legosteinen in 150 Sekunden "Lego-Ungeziefer" entfernen, "Fische" fangen oder desinfizieren. Für die Forschungspräsentation mussten sich die Schüler mit einem Problem der Lebensmittel-Hygiene auseinandersetzen und einen Lösungsvorschlag entwickeln.
Seit Schuljahresbeginn arbeitete die Gruppe des Schubart-Gymnasiums an diesen Aufgaben. Zehn Schüler zwischen 10 und 16 Jahren trafen sich jeden Freitag-Nachmittag und zusätzlich in den Herbstferien mit ihren Schüler-Mentoren Nicolas John und Maximilian Rehermann, um einen Roboter zu entwickeln und Ideen für die Forschungspräsentation zu finden. Als Thema für die Präsentation wählte die Gruppe "Hygienevorschriften für Metzgereien". Beim Roboterbau entwickelte die Gruppe einen mit mehreren Sensoren gesteuerten Roboter, der auch die kompliziertesten Aufgaben bewältigen kann.
Am Wettbewerbstag konnte die Gruppe bei der Forschungspräsentation das Lampenfieber nicht ganz ablegen, während sie bei der Vorstellung ihres Roboters die Jury voll überzeugte. Im Team-Wettbewerb gefiel das Team durch seine bunte Altersmischung. Allerdings fehlte es noch etwas bei der optimalen Abstimmung innerhalb der Gruppe. Für den Höhepunkt des Wettbewerbs, das Robot-Game, waren alle optimistisch, denn der Roboter hatte bisher sehr stabil funktioniert.
Als der dann im ersten Durchgang die Ziele immer nur leicht verfehlte, glaubte man noch alles in den Griff zu kriegen. Auf den Übungstischen war er ja erfolgreich gelaufen. Doch es zeigte sich in den nächsten beiden Durchgängen, dass zwischen Übung und Ernstfall große Unterschiede bestehen können. Leider fand der Roboter auf dem Wettbewerbstisch nicht die richtige Orientierung und konnte deshalb nur wenige Aufgaben lösen.
So kam es zu dem paradoxen Ergebnis, dass der Roboter, der bei der Jury-Bewertung noch den zweiten Rang erhalten hatte,sich im Robot-Game nicht durchsetzen konnte. Insgesamt kam das Team des Schubart-Gymnasiums auf den zehnten Platz. Durch den zweiten Platz in der Kategorie "Robot-Design" fuhr man doch zufrieden nach Hause und freut sich schon auf den nächsten Wettbewerb.
Teilnehmer an der Erfindermesse IENA in Nürnberg
Mit vier Projekten aus den Seminarkursen „Technik“ beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Schubart-Gymnasiums erfolgreich bei der Erfindermesse IENA in Nürnberg. Sie erhielten zwei Silbermedaillen.
Wenn es um die erfolgreiche Vermarktung von Erfindungen und neuen Produktideen geht, spielt die IENA Nürnberg, die internationale Fachmesse für „Ideen, Erfindungen und Neuheiten“ als internationale Leitmesse des Erfindungswesens, eine zentrale Rolle. Vom 27. bis 30. Oktober 2011 bot die IENA den vorwiegend freien Erfindern zum 63. Mal eine vielbeachtete internationale Kontaktbörse, um mit Investoren, Lizenznehmern und Vermarktern von Ideen und neuen Produkten ins Gespräch zu kommen. Über 750 Erfindungen aus 30 Ländern wurden präsentiert.
Mit vier Projekten aus den Seminarkursen „Technik“ unter der Leitung ihrer Lehrerin Angelika Müller waren Schülerinnen und Schüler des Schubart-Gymnasiums dabei und konnten sich am Ende über zwei Silbermedaillen, eine Präsentation auf der IENA-Bühne und eine Bewertung als beste Präsentation eines Jugend-Teams freuen.
Besonderes Aufsehen erregten Ronja Böhringer und Annika Schall, Schülerinnen der Kursstufe 1, mit einer Erfindung, die man von Frauen eigentlich erwartet und die alle Vorurteile bestätigt. Es ging um Nagellack. Nagellack riecht, und das ist unangenehm. Also erfanden die beiden ein Gerät zur geruchsfreien Trocknung von Lacken und Klebern. Bereits am Montag, dem 24. Oktober hatten die beiden cleveren Schülerinnen die Gelegenheit, ihr Projekt bei der Neuheitenpräsentation nach der internationalen Pressekonferenz vorzustellen.
Die Einschätzung der Leiter der Baden-Württemberg-Stiftung, dass die beiden jungen Damen die beste Produktpräsentation von Jugendlichen boten, sollte ihnen Sicherheit für weitere Messen geben. Es gibt bereits Vorstellungen über die Vermarktung des Produktes und die Weiterentwicklung bis hin zur Marktreife.
Die erste der zwei Silbermedaillen erhielten Gamze Demirtas, Hanna Brandstetter und Dominik Schaffner. Sie konzipierten eine flexible Bestückungsvorrichtung zur Bearbeitung von Kleinteilen durch mehrere Arbeitsgänge hindurch. Damit wurde nicht nur die ideenreiche und fleißige Arbeit der Arbeitsgruppe belohnt, sondern es hat sich auch ein Weg hin zur industriellen Praxis als richtig erwiesen, der vom Schubart-Gymnasium seit ein paar Jahren konsequent verfolgt wird. Im Rahmen des Seminarkurses Technik werden Themenstellungen von Industriebetrieben gesucht, die von Schülern der Kursstufe bearbeitet werden können.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit praktisch umsetzbaren und betriebswirtschaftlich brauchbaren Lösungen erarbeiten sich Schüler einen Stellenwert in der Industrie. Im Falle von Demirtas und Brandstetter wurden in Zusammenarbeit mit der Firma MAPAL und dem Mitbetreuer Herrn Dürr zwei technologische Aufgabenstellungen des Betriebes gelöst.
Die zweite Aufgabenstellung aus diesem Bereich, ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Firma MAPAL, stellten Daniel Pfeffer und Benjamin Quendt in Nürnberg vor. Mit einer Lösung zur Überwindung von Höhendifferenzen zwischen verschiedenen Bearbeitungsorten beim Transport schwerer Güter vertraten die Beiden erfolgreich den SIGNO-Erfinderclub des Schubart-Gymnasiums und hatten auf einer Messeveranstaltung die Gelegenheit, öffentlich ihren Arbeitsprozess bis hin zur betriebswirtschaftlichen Bewertung vorzustellen. Dafür ernteten sie berechtigt viel Beifall.
Ähnlich gute Ergebnisse erreichten Schülerinnen und Schüler des Schubart-Gymnasiums bereits in Zusammenarbeit mit der Firma Munksjö in Unterkochen und mit der Firma Graule Maschinenbau GmbH, wobei die Schülergruppe im letzten Schuljahr bereits den Artur-Fischer-Erfinderpreis entgegennehmen konnte.
Die zweite Silbermedaille erhielten Irina Achildieva, Magdalena Kentschke und Marc-Philipp Werner für ein von ihnen entwickeltes mobiles Wasserlabor. Sie freuten sich mit Recht über den Lohn von zwei Jahren Arbeit in der Chemie-AG. Mit einer Marketingstrategie für dieses Produkt wird nun eine Seminar-Facharbeit erstellt, die erfolgreich zu sein verspricht.
Fragt man die Schüler nach Praxisverbindungen und ihren Berufswünschen, dann steht der Studienwunsch Maschinenbau oder ein verwandter technischer Beruf ganz weit vorne. Ein Ergebnis, das im SG auch in den nächsten Jahren im Auge behalten werden sollte.
Insgesamt war die Messeteilnahme für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Sie konnten technische Lösungen einem interessierten und fachkundigen Publikum vorstellen und einen fundierten Blick auf die wirtschaftliche Praxis erlangen. Dafür gilt der Baden-Württemberg-Stiftung mit den Programmen MikroMakro und dem Artur-Fischer-Preis sowie dem Steinbeis-Transferzentrum herzlicher Dank. Ihre Mitarbeiter/innen Herr Müller, Frau Güse und Frau Ficicilar eröffneten mit ihrem Engagement bei der Durchführung der Förderprogramme den Jugendlichen die Möglichkeiten, die man beim Erfinden und Umsetzen von Ideen braucht. Ein Dankeschön gilt natürlich auch den Eltern der erfolgreichen Jungforscher, die mit Verständnis und Hilfe diese Erfolge ermöglichten.
Schlangestehen an der neuen Trinkwasseranlage
Seit Beginn des Schuljahres bilden sich Schülerschlangen im Untergeschoss. Ziel der Begierde ist ein silberner Kasten, der nichts anderes tut als Wasser zu spenden. Schön kühl, entweder mit Kohlensäure versetzt oder als normales Trinkwasser. Die Schüler füllen ihre mitgebrachten Flaschen damit und wundern sich, dass es schmeckt.
Das Gerät war nicht ganz billig, denn es kann so einiges: Das Leitungswasser wird nicht nur gekühlt, sondern auch gereinigt. Deshalb schmeckt es erstaunlich gut, obwohl es aus alten Leitungen kommt, so alt wie das Schubart-Gymnasium. Am 12. Oktober war die offizielle Einweihung, zu der auch die Sponsoren geladen waren. An erster Stelle der Elternbeirat, der sich mit dem satten Betrag von 3000 Euro an dem Wunderkasten beteiligt hatte.
Aus den Kreisen des Elternbeirats war auch die Initiative für die Anschaffung einer Trinkwasseranlage entstanden. Hier sind an erster Stelle Frau Rave und Frau Weber zu nennen. Ihr Hauptziel war es, den Schülerinnen und Schülern eine gesunde Alternative zu zuckerhaltigen Getränken anzubieten. Außerdem werden so auch die Ranzen der Schüler leichter, weil keine Getränkeflaschen mehr mitgeschleppt werden müssen. Vor allem an langen Schulnachmittagen nützen die Schüler diese gesunde und kostengünstige Alternative gerne. Nicht zuletzt fällt auch weniger Verpackungsmüll an, ein Aspekt, der vor dem Hintergrund Bedeutung hat, dass sich das SG um das Umweltzertifikat "Grüner Aal" bemüht.
Der Elternbeirat hat übrigens mit einem eindeutigen Votum für einen "Wasserbeitrag" in Höhe von 2 Euro gestimmt, der zusammen mit dem Sozialbeitrag nach den Herbstferien eingesammelt wird. Damit sollen die laufenden Kosten des Gerätes finanziert werden.
Der Schulleiter Herr Eggstein und die Elternbeirats-Vorsitzende Frau Richter bedankten sich bei den Spendern für den hygienischen Wasserspender und auch bei dem Chor unter der Leitung von Martin Eisner, welcher den neuen Wasserhahn effektvoll besang.
Die Sponsoren sind: Elternbeirat, Förderverein, SMV, Landeswasserversorgung, Kreissparkasse Aalen, Spedition Brucker, Busunternehmen Beck und Schubert, VR-Bank Aalen, Stadtwerke Aalen und die Schubart-Apotheke. Spenden sind nach wie vor willkommen, um die Elternbeiratskasse von den hohen Anschaffungskosten zu entlasten. Sie können eingezahlt werden auf das Konto der Schule bei der KSK Ostalb, Konto-Nummer: 110 00 7261, BLZ: 614 500 50
Vor der Partnerschule in Antakya
Der Austausch mit Antakya, Aalens Partnerstadt im Südosten der Türkei, fand dieses Jahr vom 28. September bis zum 5. Oktober 2011 statt und war ein tolles Erlebnis.
Erstmalig begleitete Andrea Ariman die Gruppe. Leiter war, wie in den Jahren zuvor, Johannes Wasmer. Der besondere Vorteil: Beide beherrschen die türkische Sprache perfekt.
Zur Vorbereitung des Besuches hatte Frau Ariman den Schülern einen Vorkurs in Türkisch angeboten, sodass man sich in den Gastgeberfamilien einigermaßen zurechtfinden konnte und sich nicht nur auf die oft irreführende Gebärdensprache verlassen musste.
Bevor das Kofferpacken begann, hatte man sich über E-mails bereits einigermaßen kennen gelernt. In den allermeisten Fällen fühlten sich die Gäste in ihren Familien dann auch sehr wohl.
Das Programm umfasste die Besichtigung der Atatürkstraße in Antakya, den Besuch eines echt orientalischen Basars und eine Bootstour an der Grenze zu Syrien. Von den Unruhen im Nachbarland der Türkei war von hier glücklicherweise nichts zu sehen.
Auch gab es offizielle Termine, wie z.B. den Besuch beim Stifter der Selim Nevzat Șahin Schule, die unsere Austauschpartner besuchen. Nevzat Șahin höchstpersönlich gab sich die Ehre und begrüßte die deutschen Partner. Auch der Erziehungsminister der Provinz sowie der Bürgermeister der Stadt, Lütfü Șavas, ließen es sich nicht nehmen, mit der Gruppe vom SG zu reden. Der Bürgermeister war kurz zuvor bei den Reichsstädter Tagen gewesen und fragte, ob ihn da irgendjemand vom SG gesehen hätte.
Auf türkischer Seite waren die Deutschlehrerin Beyhan Zan Kemancı und der Philosophielehrer Aziz Horoz für das Funktionieren des Austausches zuständig. Sie hatten sich die größte Mühe gegeben, sodass sich alle Beteiligten auf den Gegenbesuch in Aalen freuen.
Wir waren vom 28. September bis zum 5. Oktober in der Türkei, doch der Höhepunkt war ganz klar der Samstag, an dem wir einen wunderschönen Ausflug machten.
Früh am Morgen fuhren wir zur Schule, um von dort aus mit dem Bus ans Meer zu fahren. Die Busfahrt dauerte etwa eineinhalb Stunden. Am Meer angekommen,marschierten wir zuerst zu einer Grotte. Der Weg dorthin schlängelte sich durch eine wunderbare Landschaft mit Feldern, dem Meer und Bergen im Hintergrund. Dem Weg entlang verlief ein altes Wassersystem aus der römischen Zeit. Als wir die Grotte erreicht hatten, empfing uns ein tiefes Dunkel, denn nur an wenigen Stellen kam etwas Licht von oben. Danach ging es weiter zu einem in die Felswand geschlagenen "Gebäude", in dem früher die Gebeine von Verstorbenen aufbewahrt wurden.
Nachdem wir uns dort etwas ausgeruht hatten, ging es zurück zum Bus, der uns dann zum Hafen brachte. Dort wartete bereits ein Schiff auf uns. An Bord gab es zunächst ein typisch türkisches Frühstück, bestehend aus Brot, Gurken, Tomaten, Oliven, Käse und Tee, was allerdings aufgrund der fortgeschrittenen Zeit von uns als Brunch empfunden wurde. Im Anschluss daran fuhren wir los in Richtung einer kleinen, aber feinen Bucht. Nach zweistündiger Bootsfahrt machten wir dort fest. Wir konnten ins glasklare Wasser springen und ausgiebig schwimmen. Um 13.30 Uhr gab es dann Mittagessen: Fisch, Salat, Gemüse, Erdnussbutter und Cola.
Nach dem Essen fuhren wir dann weiter zu einer anderen Bucht. Noch einmal nutzten einige von uns die Gelegenheit zu schwimmen. Von dort ging es schließlich auf direktem Weg zurück zum Ausgangshafen. Auf dem Weg dorthin konnten wir vier Delphine sehen. Als wir im Hafen angekommen waren, stiegen wir wieder in unseren Bus und ließen uns müde, erschöpft und vor allem von der wunderschönen Natur begeistert zurück zur Schule fahren. So ging der für alle Schülerinnen und Schüler für immer in Erinnerung bleibende aufregendste und abwechslungsreichste Tag unseres Austausches zu Ende.
Kai-Uwe Dietsch
Er bringt den Charme des Praktikers ins Schubart-Gymnasium. Kai-Uwe Dietsch betreut seit vier Jahren das Internet-Café des Schubart-Gymnasiums im Untergeschoss. Seit diesem Jahr ist er fest angestellt und kümmert sich auch um alle Audio- und Video-Geräte, ein unschätzbarer Dienst für die Schule. Bisher mussten Kollegen Reparaturen und Neuanschaffungen in den Pausen erledigen oder nach dem Unterricht. Außerdem hält Dietsch Einführungen in die Informations-Technologie (ITG) für Fünftklässler.
Wie funktioniert das Internet-Café? Es ist geöffnet von 12 bis 14 Uhr. Hier können in der Mittagspause Schülerinnen und Schüler Präsentationen vorbereiten, Hausaufgaben erledigen, Online-Spiele betreiben oder sich auf Prüfungen bzw. das Abitur vorbereiten. Kai-Uwe Dietsch unterstützt sie dabei, gibt ihnen technische Hilfe und Anregungen und hat immer ein Lächeln für sie bereit.
Er hat noch viele Ideen, wie einen "Girl's afternoon" oder - im Zuge der Gleichberechtigung - auch einen "Boy's afternoon". Er könnte sich AGs vorstellen, wie eine ausführliche Einführung in das Office-Paket von Windows oder in ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm.
Kai-Uwe Dietsch hat eine vielseitige Ausbildung und langjährige Berufserfahrung hinter sich. Er ist gelernter Verwaltungs-Fachangestellter, Datenverarbeitungs-Kaufmann, Wirtschafts-Informatiker und hat auch BWL studiert. Seine Möglichkeiten am Schubart-Gymnasium sind noch lange nicht ausgereizt.
Inzwischen ist er ein fester Bestandteil des Kollegiums.
Hanna Andrussier, das Soccer-Girl
Sie ist 16 Jahre alt und das erste Mal im Ausland. Hanna Andrussier aus Lansdale, USA, wird ein Jahr lang in Aalen bleiben. Sie sagt: "Es ist toll, denn ich weiß, zu Hause sind sie neidisch auf mich." Und man glaubt es ihr, denn sie lächelt und sie freut sich ganz offensichtlich. Heimweh hat sie nur ganz kurz gehabt, am Anfang, vor einem Monat, als alles noch ein bisschen fremd war, die Menschen, das Essen, die ungewohnte Umgebung.
Zwei Jahre lang hat sie die deutsche Sprache bisher gelernt, in der North Penn High School, der Partnerschule des Schubart-Gymnasiums, aber unter "Natives" ist doch alles ein bisschen anders. Jetzt wohnt sie bei der Familie Seeßelberg im Pelzwasen und fühlt sich wohl. Das Essen schmeckt ihr, besonders "Ice Cream" und "Chocolate". So gut gibt es die nicht in USA. Im Augenblick spricht sie noch Englisch mit den Leuten, aber sie besucht einen Volkshochschulkurs, um sich auf Deutsch verständlich zu machen und ein "Eis" zu bestellen und "Schokolade".
Hanna ist ein Soccer - Girl. Sehr schnell hat sie sich zum TSG Hofherrnweiler vermitteln lassen. Dort spielt sie Fußball in zwei Frauschaften, bei den Jüngeren und bei den Älteren, und zwar im Angriff. Hanna ist tough. Sie sagt, in Pennsylvania habe sie schon 11 Jahre lang gespielt, auch auswärts, und nicht nur im eigenen Bundesstaat. Hier sei das alles ein bisschen kleiner dimensioniert, aber das Niveau sei - vor allem bei den Älteren - schon ähnlich hoch.
Was sollte man sonst noch wissen über Hanna? Ihr Name - Andrussier - komme wohl aus Russland, meint sie, denn ihr Urgroßvater sei dort geboren. Sie habe einen Bruder und einen Hund, den Namen des Hundes nennt sie uns: Polly heiße er, er sei ein Mischling und eigentlich eine Sie. Sie geht mit der Kursstufe 1 in den Unterricht, das sei sie gewohnt, dass man in fachlich getrennten Kursen unterrichtet wird und nicht in Klassen. Und sie lacht und findet alles wunderbar. Und sehr bald wird sie uns das auch auf Deutsch sagen können.
Die stolzen DELFine - v.l.n.r. S. Glimschi, T. Buchinger, C. Steinhilber, C. Forcht,
S. Werner,
J. Wolf, Z. König, J. Vetter, A. Rankovic
Zum dritten Mal fanden am Schubart-Gymnasium die DELF-Prüfungen statt. DELF steht für „Diplôme d’Études en Langue Francaise“ und ist eine internationale, weltweit anerkannte Sprachzertifizierung für Französisch als Fremdsprache. Für das SG "entdeckt" haben diese Prüfungen die Französisch-Lehrerinnen Barbara Merkle und Silvia Glimschi. In diesem Jahr nahmen 14 Schülerinnen und Schüler daran teil, darunter zwei vom Theodor-Heuss-Gymnasium.
Ziel des Diploms ist es, Französisch als Fremdsprache attraktiver zu machen, aber auch, den Absolventen mehr Chancen auf dem europaweiten Arbeitsmarkt zu bieten. Dass die Rechnung aufgeht, zeigt das rege Interesse vor allem in den unteren Klassen, von denen immerhin zehn Schülerinnen und Schüler teilnahmen.
Während des letzten Schuljahres liefen die Vorbereitungen auf die Prüfung – im Französisch-Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften. Die Prüfung selbst fand im Juli dieses Jahres (2011) statt. Sie bestand aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Der schriftliche Teil beinhaltete Tests zum Hörverstehen, Leseverstehen und einen kreativen Text. Für die mündliche Prüfung kam ein französischer Muttersprachler ans SG, für die meisten die Herausforderung überhaupt. Er ließ die Schüler über sich selbst erzählen und in einem zweiten Teil Themen ziehen, über die sie dann frei sprechen sollten.
Die Prüfungen fanden in drei so genannten „Niveaus“ statt: A 2 für Anfänger mit Vorkenntnissen, B 1 für selbstständige Lerner und, erstmalig am Schubart-Gymnasium, auch B 2, was dem Abiturienten-Niveau entspricht. Bestanden haben: Tim Buchinger, Clara Forcht, Zoe König, Hanna Leis, Nadja Popp, Ngoc Nguyen Minh, Carmen Steinhilber, Jessica Vetter, Sandra Werner und Janina Wolf im Niveau A 2, Anja Popp und Aleksandar Rankovic im Niveau B 1, Paloma Biehler und Marie Dauser vom THG im Niveau B 2. Die Schülerinnen vom THG haben teilgenommen, weil dort die DELF-Prüfungen schon im Januar stattfinden, am SG aber erst im Juli.
Am 22. September 2011 überreichte der Schulleiter Otto Eggstein die „Attestations réussites“ an die stolzen DELFine.
SG-Studienfahrer in Neapel bei der Mafia-Gegnerin
Silvana Fucito (Mitte)
Erinnerungen an einen Nachmittag mit Silvana Fucito und der "Federazione antiracket delle associazioni antiracket e antiusura italiane" (FAI) in Neapel Juli 2011.
Viel hatten wir schon über die Mafia gelesen, denn mittlerweile berichten auch die deutschen Zeitungen über die Camorra, die 'Ndrangheta und die Cosa Nostra. Doch bei allen Gesprächen im Unterricht blieben immer wieder zwei Fragen offen, die sich auf den ersten Blick gegenseitig auszuschließen scheinen: Wie kommt es, dass die Mafia noch nicht besiegt ist? und: Wie kann man so viel Mut haben, gegen die Mafia zu kämpfen?
Bei der Vorbereitung einer Studienfahrt nach Neapel ist daher in unserer Gruppe die Idee entstanden, die "Associazione antiracket Napoli" anzuschreiben und um einen Gesprächstermin zu bitten. Frau Mina Cautiero, der wir hiermit ganz herzlich danken möchten, hat sofort geantwortet und für uns einen unvergesslichen Nachmittag organisiert, zu dem sogar Silvana Fucito erschien, die dank der Auszeichnung als "Europas Heldin des Jahres" durch die Wochenzeitschrift Time mittlerweile auch in Deutschland bekannt geworden ist.
Und so erzählte Silvana Fucito von ihrem Leben: dem Geschäft für Farben und Lacke, den ersten Drohungen, dem Brandanschlag, aber auch der Vereinsamung, nachdem sie und ihr Mann 15 Camorra-Mitglieder angezeigt hatten. "Wenn sich Freunde, Nachbarn, ja sogar Familienmitglieder abwenden, weil sie Angst haben, mit dir gesehen zu werden bzw. bei dir zu sein, wenn die Camorra kommt, um dich zu erschießen, dann ist das sehr schwer", erzählt Fucito.
Was bringt einen Menschen dazu, sich dennoch für die Anzeige zu entscheiden, auch wenn dies schwerwiegende Folgen für das eigene Leben haben kann? Frau Fucito erklärt, dass es die Angst vor dem Verlust der eigenen Würde ist: "Wenn man Schutzgeld zahlt, heißt das noch lange nicht, dass man keine Angst haben müsste, denn die Camorra fordert immer mehr. Sie will, dass sich jeder dem Machtapparat unterordnet, dass man vor ihr kniet. Ich habe gesehen, wie mein Mann gedemütigt wurde, weil er zahlen sollte. Da konnte ich nicht mehr."
Mit ihrem couragierten Vorgehen statuierte Silvana Fucito ein Exempel, das auch anderen Mut machte. Im Raum wird es still, als sie erzählt, dass zum Prozessbeginn Hunderte von Menschen in den Gerichtssaal kamen, um der Geschäftsfrau gegen die 15 angeklagten Camorristi Beistand zu leisten. "Ich habe keine Angst mehr, denn wir sind viele, wir unterstützen uns", sagt Silvana Fucito und lächelt Mina Cautiero, die Anwältin Clelia Trigiglio und Salvatore Cantone, den Vorsitzenden der "Associazione antiracket Pomigliano per la legalità" an. Hinter ihr befindet sich das große Plakat mit dem "numero verde", der Notrufnummer für Schutzgeldopfer, die, wie wir erfahren, nicht nur aus der Region Kampanien kommen, sondern auch aus Norditalien und aus Deutschland.
"Es ist ja so, dass die Mafia nicht nur einzelnen Geschäftsleuten schadet, indem sie von ihnen Schutzgeld verlangt. Indem wir in diesen Geschäften einkaufen, finanzieren wir die Mafia zu einem Teil mit, ohne es wirklich zu merken. Niemand kann sich diesem Kreislauf entziehen."
Um dagegen vorzugehen, wurde "Addiopizzo - il consumo critico" gegründet: Zunächst in Palermo, wo eine Gruppe Jugendlicher die Stadt mit dem Slogan "Un intero popolo che paga il pizzo è un popolo senza dignità - Ein ganzes Volk, das Schutzgeld bezahlt, ist ein Volk ohne Würde" plakatierte. Mittlerweile gibt es sowohl für Palermo als auch für Neapel einen Stadtführer mit jeweils über 300 Geschäften verschiedener Branchen, die sich öffentlich dazu bekannt haben, keinen pizzo zu bezahlen. Der kritische Verbraucher hat somit die Möglichkeit, nur in sogenannten "pizzo-free"-Geschäften zu kaufen und sicher zu gehen, dass seine Ausgaben nicht in die Hände der Mafia fließen (dazu eine Internet-Adresse).
Dies ist wichtig, denn die Camorra zerstört die Infrastruktur und die Industrie der Region Kampanien: "Keine ausländische Firma wird sich in Neapel niederlassen, wenn sie Schutzgeld zahlen muss. Doch es ist noch schlimmer: Das den Süditalienern durch den "pizzo" geraubte Geld wird nicht etwa im Süden investiert, sondern in Norditalien und im Ausland. Wenn wir aus diesem Kreislauf nicht ausbrechen, wird sich Süditalien nie erholen." Das ist eine sehr differenzierte Sicht auf das Nord-Süd-Gefälle Italiens, weil sie zeigt, dass der Norden von der Krise im "Mezzogiorno" profitiert. Doch nicht nur dies: Auch auf die Frage, ob die Mafia in Norditalien ebenfalls Schutzgeld eintreibt, gibt Frau Fucito eine klare Antwort. Natürlich! Gerade ist die FAI dabei, auch in der Lombardei eine Unterorganisation zu gründen, weil immer mehr Norditaliener die Notrufnummer in Anspruch nehmen.
Tag und Nacht ist jemand bei der "Associazione antiracket" in Neapel erreichbar. Den Opfern wird geholfen, jeder erhält Beratung durch die vielen ehrenamtlichen Mitglieder, die ganz unterschiedlichen Berufsgruppen angehören: Anwälte und Psychologen sind dabei, Ärzte und Geschäftsleute. "Wir alle sind Opfer von Schutzgelderpressungen. Wir wissen, wie man sich fühlt, wenn die Camorra kommt und Forderungen stellt. Und deshalb können wir helfen." Selbstverständlich ohne Bezahlung. Alle Mitglieder der Anti-Mafia-Organisation arbeiten ehrenamtlich. "Wir sind viele, und deshalb fürchten wir uns nicht mehr", sagt Frau Fucito. Und fügt hinzu: "Früher hatte ich Angst, ja. Jetzt aber fühle ich mich frei."
Geholfen hat ihr sicherlich die Auszeichnung durch die Zeitschrift "Time". Nur so wurde sie nämlich in Neapel bekannt. Es war die Aufmerksamkeit des Auslandes, die Silvana Fucito so viel Unterstützung brachte. Und sie freut sich zu sehen, dass sich auch in der Justiz einiges verändert hat: Vor Jahren wurde Erpressung von Schutzgeld mit höchstens zwei Jahren Gefängnis bestraft. Mittlerweile müssen die Verurteilten bis zu 16, ja sogar 18 Jahre hinter Gitter. Dies beweist, dass man in Italien verstanden hat, welchen ökonomischen, politischen und psychologischen Schaden die Unterdrückung von Menschen durch den "pizzo" anrichtet. Silvana Fucito erzählt, dass einer der Angeklagten im Prozess von Ercolano bei der Verkündung des Urteils, dem zufolge er 18 Jahre Gefängnis erhielt, laut ausrief: "Warum 18 Jahre? Habe ich etwa einen Menschen erschossen?" - Woraufhin ein Einwohner von Ercolano aufstand und entgegnete: "Sie haben nicht einen Menschen erschossen, Sie haben eine ganze Stadt vernichtet."
Mina Cautiero lächelt und fügt hinzu, dass sich die Mentalität der Leute ändert. "Das ist das Wichtigste, denn man muss in den Köpfen der Menschen beginnen." Jeder muss begreifen, dass die Schutzgeldzahlungen nicht zum Alltag gehören, und den Mut aufbringen, die Erpresser anzuzeigen. Dank der Antiracket-Organisation FAI sind die Anzeigen mittlerweile um das Zehnfache angestiegen.
"Wir sind auf einem guten Weg", schließt Silvana Fucito. Doch wir möchten wissen, was Deutschland im Kampf gegen die Mafia tun kann. "Das Problem ernst nehmen", lautet die Antwort: Wir dürfen nicht so tun, als gäbe es die Mafia bei uns nicht. Doch die Mitglieder der Organisation erwähnen auch, dass Deutschland schon viel Sensibilität bewiesen hat: Dank des früheren Botschafters Michael Steiner in Palermo und des Generalkonsuls Christian Much in Neapel gibt es den "Addiopizzo" in deutscher Sprache. Denn die meisten Touristen in Süditalien sind Deutsche. Es ist deshalb gut, wenn sie dazu beitragen, die Geschäfte, Ferienhäuser und Restaurants zu fördern, die sich gegen Schutzgeldzahlungen zur Wehr setzen. In Kürze wird der "Addiopizzo"-Stadtplan auch in Reisebüros erhältlich sein, damit die Urlauber sich schon vor ihrer Fahrt informieren können. Finanziert wird das Projekt von Deutschland - das ist ein kleiner Beitrag im Kampf gegen die Mafia.
Doch auch die jungen Menschen können etwas tun: "Parlate di noi!" sagt Silvana Fucito eindrücklich zum Abschluss ihres Vortrags. Erzählt von uns - berichtet, dass es auch ein anderes Neapel gibt. Hier sind nicht nur Müll und Mafia, sondern auch Menschen, die sich dagegen zur Wehr setzen und für eine "società civile" kämpfen.
Während des Nachmittags ist sicher jedem von uns ein Schauer über den Rücken gelaufen. Denn wir haben ein ganz besonderes Erlebnis gehabt, indem wir Menschen getroffen haben, die ihr Leben riskieren, weil sie an die Gerechtigkeit glauben und für eine bessere Gesellschaft eintreten. Und die in ihrem Kampf eine so positive Stimmung leben, weil ihnen die gegenseitige Unterstützung Kraft verleiht.
Wir möchten uns bei Silvana Fucito, Mina Cautiero, Clelia Trigilio und Salvatore Cantone nicht nur für einen unvergesslichen Nachmittag bedanken, sondern auch für ihre Energie, ihren Mut und ihre Zivilcourage.
Voi non avete fatto "rinascere" non un uomo solo, bensì un'intera città. - Ihr habt nicht einen einzigen Menschen wieder zum Leben erweckt, sondern eine ganze Stadt.
Parleremo di voi! - Wir werden von euch erzählen.
(Sonja Schmiel und die Schüler des Schubart-Gymnasiums, siehe auch folgende Internet-Adresse)
V.l.n.r.: Veil-Reiner, Hessel-Mack, Sonntag,
Dietrich
Der letzte Schultag ist immer ein Tag der großen Veränderungen. Vor allem gehört dazu die Verabschiedung von langjährigen Kolleginnen und Kollegen. Vier gingen dieses Jahr in den Ruhestand: Claudia Dietrich (Deutsch, Englisch), Beatrice Hessel-Mack (Englisch, Erdkunde), Rainer Sonntag (Deutsch, Musik) und Renate Veil-Reiner (Deutsch, Englisch). Die Abschiedsgefühle reichten von "happy" bis "Ich muss mich erst daran gewöhnen." An eine andere Schule, verbunden mit einer Beförderung, geht Silke Banzhaf (Deutsch, Bildende Kunst). Tobias Wallbaum war ein Jahr am SG (Englisch, Erdkunde) und geht jetzt zurück ins Badische.
Und außerdem verlassen uns die Referendare und Referendarinnen, die zwei Jahre am SG waren: Susanne Arnold, David Bleckmann, Benjamin Haspel, Tamara Wahl und Marc Rohe. Zurück nach Amerika ging die Assistenz-Lehrerin Emily Zuleger. Allen wünschen wir eine gute Zukunft, ob happy oder zum Gewöhnen.
Renaturierung im Bereich Unterrombach (Klassenstufe 8)
Der letzte Montag in diesem Schuljahr. Schönes Wetter, nicht zu kalt, nicht zu heiß. Der Umwelttag, der sinnigerweise zum größten Teil im Freien stattfand, konnte starten. Organisiert war er maßgeblich von Simone Robitschko. Die Themen waren für die verschiedenen Klassenstufen maßgeschneidert und sind auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass sich das Schubart-Gymnasium um den "Grünen Aal" bewirbt.
Die Klassen 5 besuchten Bauernhöfe, wie etwa den Demeter-Hof Schmid in Westhausen, und gingen in die Heimatsmühle (zwischen Wasseralfingen und Hüttlingen). Mit einem Förster im Wald waren die Sechstklässler. Klasse 7 war der Uferschwalbe und dem Biber auf der Spur, will heißen: Man fuhr zu einer Uferschwalben-Kolonie bei Gaxhardt/Stödtlen, beobachtete Vögel rund um den Bucher Stausee und Pflanzen und Tiere am Kocher beim Wasserschloss in Wasseralfingen.
Aktionen rund ums "Hasennest" hört sich putzig an. Das "Hasennest" ist aber ein Ortsteil von Aalen, in dem die Stadtwerke eine Kläranlage und ein Heizkraftwerk betreiben. Beides wurde den Schüler/innen der Klassenstufe 8 vorgestellt. Andere konnten sich über die Gewässer-Renaturierung in Unterrombach informieren.
Etwas weiter weg ging die Klassenstufe 9. Ihr Thema war der Umgang mit Müll und die Aufbereitung von Papier. Zu diesem Zweck wurde die Müllverbrennungsanlage in Ulm besichtigt, und eine andere Gruppe ließ sich die Papierfabrik Palm in Neukochen zeigen.
Mit Wasser und Metall beschäftigten sich die Zehntklässler. In Dischingen auf dem Härtsfeld betreibt die Landeswasserversorgung eine Quellfassung, von der auch der Raum Aalen mit Wasser versorgt wird. Die Schüler waren beeindruckt von der Sorgfalt und Sauberkeit in diesem unscheinbaren Gebäude. Und das Aalener Vorzeige-Unternehmen, die Firma Scholz, zeigte, wie man bei ihnen den Schrott verarbeitet.
Dass die Region Ost-Württemberg Vorreiter in der Umwelttechnologie ist, konnte sich die Kursstufe 1 bei den Firmen Voith in Heidenheim, Zeiss in Oberkochen, der SHW in Wasseralfingen und Varta in Ellwangen bestätigen lassen. Auch die Hochschule Aalen hatte ihre Pforten für die SG-Schüler geöffnet.
So wurde der letzte Montag in diesem Schuljahr sinnvoll genutzt und soll noch in einem Sonderbericht bearbeitet werden.
Artur Fischer gratuliert den Gewinnern Berberich,
Bartkowiak und Graule.
war die Erfindung der Abiturienten vom Schubart-Gymnasium Aalen sicherlich nicht.
Miriam Bartkowiak, David Graule, Daniel Berberich, Benjamin Heinrich und Julian Ilzhöfer beteiligten sich mit ihrem Projekt „Konstruktion einer selbstjustierenden Schutzvorrichtung für Gehrungskreissägen“ am Wettbewerb zum Artur-Fischer-Erfinderpreis, schafften es bis zur Endrunde und belegten Anfang Juli 2011 in Stuttgart den dritten Platz in der Kategorie Weiterführende Schulen des Schülerwettbewerbs. Gratulation und Preisübergabe aus den Händen von Professor Artur Fischer und Professor Christoph Dahl waren für die zukünftigen Ingenieurstudenten ein schönes Erlebnis.
Ein zweites Exponat – „Visualisierung von Zerspanungsvorgängen an einer CNC-Fräsmaschine“ wurde mit einem Anerkennungsschreiben geehrt. Damit waren Miriam, Daniel und David zweifach vertreten im Team mit den Mitschülern Mareike Weiß, Saskia Brendle und Tim Bewersdorf der Klassenstufe 12. Für das Schubart-Gymnasium und für die Betreuerin der Projekte, Angelika Müller, ist das eine schöne Bestätigung für die Arbeit im neuen Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik“, in dem Schülerinnen und Schüler Kontakte zu Technik und Industrie erhalten. Mit Unternehmen wie Graule Maschinenbau, MAPAL oder Munksjö hat sich eine Zusammenarbeit entwickelt, die bei der Ausbildung in der Oberstufe beginnt, Früchte zu tragen. Es war ein schöner Moment, als Miriam in der Antwort auf die Laudatio charmant und selbstbewusst ihrer Freude auf ein Maschinenbaustudium in Karlsruhe Ausdruck verlieh. Ein ganz herzlicher Glückwunsch an die Preisträger, es mögen ihnen noch viele gute Einfälle kommen.
Andreas Prinz, Jonathan Petasch, Markus Hahn
Der Grüne Aal am SG setzt auf Information. Vom 4. bis 8. Juli 2011 gab es eine Ausstellung zum Stromsparen. Eingerichtet wurde sie vom Aalener Förderverein Wind- und Wasserkraft Ostalb e.V., betreut vom Seminarfach Technik unter der Leitung von Angelika Müller. Während der normalen Schulzeiten konnten Klassen zum Beispiel erfahren, welchen Stromverbrauch verschiedene Glühbirnen haben, welchen Nutzwert die fossilen Energierohstoffe wie Kohle, Erdöl oder Uran haben und wie Umwälzpumpen im Vergleich funktionieren. Begleitet wurde das Ganze von umfangreichen Informationstafeln und vielem mehr. Die Ausstellung diente zur Sensibilisierung des Umweltbewusstseins vor dem Hintergrund eines politischen Umdenkens nicht nur in Baden-Württemberg. Mehr Informationen findet man auf der Website des Fördervereins Wind- und Wasserkraft.
6. Juni 2011: Mosambiklauf
Seit vier Jahren laufen Schüler des Schubart-Gymnasiums, um Schulen in Mosambik zu unterstützen. Bisher haben sie dafür über 12.000 km zurückgelegt. Der diesjährige Lauf fand am 6. Juni 2011 wieder im Rohrwang statt. Das erlaufene Geld kommt einer besonders bedürftigen Schule zugute.
Die staatliche Volksschule in Matize, in der Nähe des Ortes Mabalane, in der Provinz Gaza (etwa 300 km von der Hauptstadt Maputo entfernt) ist symptomatisch für das Bildungswesen in Mosambik. Zwar werden die Lehrergehälter vom mosambikanischen Staat übernommen, an allem anderen fehlt es jedoch. Zehn Lehrer unterrichten 450 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur sechsten Klasse. Die meisten Kinder sprechen den lokalen Dialekt und müssen die Amtssprache Portugiesisch erst in der Schule erlernen.
Es gibt nur vier Klassenzimmer, notwendig wären aber zehn. Wer die siebte Klasse besuchen will, um seinen Abschluss zu machen, muss täglich ins 8 km entfernte Mabalane laufen. Die Klassenzimmer bestehen aus Holzaußenwänden, Lehmböden und schadhaften Dächern, die bei Regen kaum Schutz bieten. Die Kinder sitzen auf Ästen auf dem Boden. Eine Zisterne für das Auffangen von Regenwasser oder auch einfache Latrinen fehlen.
Der Aalener Siegfried Lingel, Honorarkonsul der Republik Mosambik und Präsident der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft (DMG), hat den Kontakt zwischen dieser Schule in Matize und dem Schubart-Gymnasium hergestellt. Mit den erlaufenen Geldern sollen der Bau von sechs Klassenzimmern mit betonierten Böden und Außenwänden finanziert sowie die Kosten für Schulmaterial übernommen werden.
Volksschule Matize
Der diesjährige Lauf für Mosambik – vom Schubart-Gymnasium zum vierten Mal ausgerichtet – war wieder ein voller Erfolg. Bisher konnte die Schule Costa do Sol bei Maputo gefördert werden. Die durch die Schüler und Lehrer bewältigte Gesamtstrecke belief sich in diesem Jahr auf 3392,60 km. Durch die Spendenbereitschaft verschiedener Unternehmen aus Aalen und Umgebung konnte insgesamt ein Betrag von 2996,30 Euro erlaufen werden, wobei Spenden von Schülern und Elternseite noch nicht berücksichtigt sind.
Sponsoren waren die VR-Bank Aalen, das Bauunternehmen Schmid in Lautern, das Busunternehmen Beck und Schubert, die Firmen Scholz, Geotechnik und Quell in Aalen sowie der Elternbeirat des SG. Die Spendenübergabe an Siegfried Lingel, den Honorarkonsul der Republik Mosambik und Präsident der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft, erfolgt am 11. Juli 2011 in der Aula des Schubart-Gymnasiums.
Nähere Einzelheiten zur DMG und der Schule Matize gibt es unter http://www.dmgev.de/inhalt/projekte/schule_matize.php
Traumnote 1,0 für Laura Nasse. Am Schubart-Gymnasium fand die Abiturprüfung mit den mündlichen Prüfungen am 6. Juni 2011 ihren Abschluss. 83 Abiturientinnen und Abiturienten wurde mit einem Gesamtschnitt von 2,3 die Hochschulreife zuerkannt. 23 von ihnen erhielten einen Preis und 15 eine Belobigung.
Die Sonderpreise gingen an: Julia Hegele (Deutsch, Scheffel-Preis; Englisch, Rotary-Club-Preis), Michael Seidling (Ferry-Porsche-Preis), Timo Raab (Physik, Deutsche Physikalische Gesellschaft; Mathematik, Fachpreis), Claudio Galvano und Julia Girelli (Italienisch, Dante-Gesellschaft), Carola Seyfert (Lachenmann Vacuubrand-Preis), Laura Nasse (Französisch, Fachpreis; Musik, Preis), Nathalie Schönmetz (Gemeinschaftskunde, Fachpreis), Niklas Gutknecht (Geschichts- und Altertumsverein, Preis), Judith Harsányi (Musik, Fachpreis), Liridona Maliqi (Ethik-Fachpreis Soroptimist).
Folgende Schülerinnen und Schüler haben das Abitur bestanden (Preis = P, Belobigung = B): Marjana Appel, Jennifer Bader (B), Miriam Bartkowiak (P), Helen Baur (P), Sina Beetz (B), Daniel Berberich (P), Vanessa Berger (B), Tobias Bittlingmaier (P), Jana Bölstler, Alexander Bosch, Hanna Braun (B), Franziska Ceferino-Grupp, Dilek Cumert, Philipp Daiss (B), Stefanie Dietel (P), Christina Dörrich (P), Dana Dröscher, Philipp Eisele (B), Herta Eiswirth, Theresa Fiedler (P), Pit Fiur, Magdalena Friedel, Nico Fuchs (P), Johannes Gärtner, Samuel Gail, Claudio Galvano (P), Tatjana Gerwik, Julia Girelli (B), Leandro Göschl-Serejo, Nathalie Göttl, Steven Gold, David Graule (P), Viviane Grund (B), Niklas Gutknecht (P), Marius Häusele, Jessica Hahn, Judith Harsányi, Julia Hegele (P), Benjamin Heinrich, Julia Heitkamp (B), Melinda Hentze, Patrick Hieber, Alexander Holzbaur (P), Hannes Ilg, Corinna Ilzhöfer, Julian Ilzhöfer, Jessica Kapetanovic, Marco Karasch, Lutz Kiesewetter, Viola Königer (P), Julia Koller, Liridona Maliqi (P), Janela Müller, Laura Nasse (P), Lea Neumeister, Verena Nowakowski, Jana Ohligschläger, Thomas Preuss, Timo Raab (P), Philipp Rall, Hannah Rudolf (P),Kerstin Sayer (B), Nikola Schmeckenbächer (P), Sarina Schmid (P), André-Samuel Schmidt, Katja Schmidt, Nathalie Schönmetz (P), Theresa Scholz, Michael Seidling (B), Florian Sellmann (B), Carola Seyfert (P), Natalie Siewert (B), David Sola (P), Julia Spilek, Leonie Spiller (B), Manuel Starz, Alisa Strese, Mercy Sundaralingam, Prisca Sundaralingam, Marius Ulmer, Birte Widmann (B), Stefanie Wittmers, Nicole Zurek.
Wir gratulieren!