Schubart Gymnasium Aalen

Partnerschule für Europa


Aktuelles in Kürze

Theater-AG spielt Endbescheuert aber frei Jugend trainiert für Olympia - Schwimmen Jugend trainiert für Olympia - Tennis Big Band Battle und Fernsehauftritt Aktion gegen Vandalismus 4runners und Speedies siegen beim Kocher-Cup Erfindershow in der Kreissparkasse SG-Mädchen siegen bei der Kreismeisterschaft im Schwimmen Fotokampagne zur Gemeinsamkeit SG-Bigband bei SWR-Workshop Erster Platz bei "Jugend debattiert" Besuch aus Finnland Februar 2013 Vivien Bergjann siegt beim Vorlesen auf Kreisebene Regionalwettbewerb "Jugend forscht" 1. bis 2. Februar 2013 SG-Musik im Advent 2012 Adventsgeschichten am Nikolaustag Vorlesewettbewerb 2012 3333 Pfeifen der Salvatororgel First Lego League 2012 SG-Schüler bei internationaler Erfindermesse Amtseinführung Dittmann Gastschülerinnen aus drei Ländern DELF auf höchstem Niveau Besuch aus Kenia Erster Schultag Letzter Schultag SG Bigband auf Schloss Kapfenburg Projekttage und Schulfest 2012 Schulleiter Otto Eggstein geht in den Ruhestand SG-Popchor probte für "Umsonst & Live VII" Musical mit drei Schulen Roboter-AG bei World Robot Olympiade Laufen für Mosambik 2012 Landessieger bei Schüler experimentieren Jungen-Fußball weiter erfolgreich

Endbescheuert aber frei, Tschick oder: Wie ticken eigentlich Jungs?

Endbescheuert aber frei

Maik und Tschick auf der Fahrt in die Walachei

Die Vorlage ist ein Bestseller, der Jugendroman "Tschick" von Wolfgang Herrndorf. Darin geht es um zwei Berliner Jugendliche, die sich als gesellschaftliche Außenseiter fühlen und mit einem gestohlenen Lada in die Walachei fahren wollen, das etwas diffuse Ziel ihrer Freiheit. Sie kommen zwar nicht an, die Fahrt endet kläglich, aber sie finden zu sich selbst, und das nennen sie: Endbescheuert aber frei.

Ein interessanter Plot, ein Road Movie, die Geschichte berührt die Befindlichkeit von Jugendlichen, warum nicht ein Theaterstück daraus machen! Die inzwischen über 30-jährige Theater-AG des Schubart-Gymnasiums hat zur Zeit jedoch ein kleines Problem: Sie besteht fast nur aus weiblichen Mitgliedern. Und in "Tschick" geht es ja um zwei Jungs: Maik, wohlstandsverwahrlost, allein zu Haus, die Mutter ist Alkoholikerin, der Vater geht fremd, und Tschick, der eigentlich Andrej Tschichatschow heißt, in einer Plattenbausiedlung wohnt und dessen Eltern Spätaussiedler aus Russland bzw. Rumänien sind.

Die Idee zur Lösung des Problems war pfiffig und die Erarbeitung eines schlüssigen Theaterstücks eine erstaunliche Leistung: Einer Gruppe von Mädchen fällt das Buch von Wolfgang Herrndorf in die Hände. Sie wundern sich über den Inhalt, weil sie die Situation der männlichen Protagonisten als Mädchen nicht ganz nachvollziehen können. Also überlegen sie sich, unter der Anleitung eines Klassenkameraden, wie Jungs ticken. Und dann spielen sie die Geschichte nach, was tatsächlich funktioniert.

Diese Anlage bot der Theater-AG unter der kompetenten Leitung von Richard Haupt und Günter Hautschek eine Menge von schauspielerischen und dramturgischen Möglichkeiten: unterhaltsame Kommentierungen, Tanz, Musik, Gesang, Slapstick-Einlagen. Vor allem aber zeigte diese Inszenierung Tiefgang. Manche Szenen gingen echt unter die Haut, so wenn Maik und Tschick unter dem Sternenhimmel über andere Welten nachdenken oder wenn Maik der Klassenqueen anlässlich ihrer Geburtstagsparty, zu der er und Tschick nicht eingeladen wurden, ein selbstgemaltes Porträt überreicht und dann ausflippt.

Überhaupt, die Leistung der jungen Darstellerinnen und des einzigen männlichen Darstellers waren ganz erstaunlich. Es sollte keiner hervorgehoben, aber ihre Namen sollten "proudly presented" werden: Helen Bergmann (KS 1), Annette Hübner (10 B), Anne Hoffmann (10 B), Silva Hoffmann (10 B), Sibylle Hofrath (10 B), Johanna Rave (KS 1), Johannes Scherer (KS 1) und Larissa Schnee (8 A). Sie spielten am 15., 16. und 17. Mai 2013 in der Aula des Schubart-Gymnasiums.

Das umfangreiche Begleitheft, wie immer kompetent zusammengestellt von Günter Hautschek, bietet eine Menge von nützlichen Informationen über die Theater-AG, das Stück und die Hintergründe. Lesenswert!


Die SG-Schwimmerinnen siegen auch auf RP-Ebene

Neckarsulm

Das Siegerinnen-Team mit der Trainerin

Und der Erfolg geht weiter. Im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia" siegten die Schwimmerinnen des Schubart-Gymnasiums auch auf RP-Ebene (siehe den Bericht über ihren Sieg auf Kreisebene).

Der Wettbewerb fand am 15. Mai 2013 in Neckarsulm statt. Angetreten waren das Schubart-Gymnasium Aalen, das Stiftsgymnasium Sindelfingen, das Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn und das Hans-Baldung-Gymnasium Schwäbisch Gmünd. Für das SG schwammen Katharina Bopp, Marianna Bopp, Julia Funk, Ida Grüner, Despina Hatzopoulu, Muriel König, Sarah Kurz, Marie Liebel und Christin Vetter.

In der Urkunde heißt es: Beim RP-Finale am 15.5.2013 in Neckarsulm erreichte die Mannschaft (!) des Schubart-Gymnasiums Aalen IV Mädchen in der Sportart Schwimmen den 1. Platz.

Die nächste Stufe ist das Landesfinale in Reutlingen oder Tübingen Anfang Juli. Wir wünschen viel Glück und Können.

 

 


3 : 3 verloren

Tennis

Das Damen-Tennisteam des SG

In diesem Schuljahr nehmen drei Mannschaften des Schubart-Gymnasiums am Tenniswettbewerb im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia" teil.

Das gemeldete Mädchenteam traf am Dienstag, dem 14. Mai 2013, in der ersten Runde auf RP-Ebene auf das Erich-Kästner-Gymnasium Eislingen.

In vier Einzeln und zwei Doppel schlugen sich die eingesetzten Spielerinnen Fiona Schilling, Lara Strese, Laura Uttenlauch, Sophia Weber und Sophie Mayer gegen einen starken Gegner ganz achtbar. Beim Punktestand von 3 : 3 mussten dann die gewonnenen Sätze entscheiden, wer Sieger ist. Und da hatte leider der Gegner aus Eislingen mit einem gewonnenen Satz mehr die Nase vorn.

Trotzdem hatten alle viel Spaß bei super Wettberbedingungen.

 

 


Big Band Battle und TV-Auftritt (zwei Links)

Am Mittwoch, dem 8. Mai 2013, fand die Big Band Battle in der Stadthalle Aalen statt. Vier Big Bands von vier Gymnasien, darunter das Schubart-Gymnasium, traten an. Aber so kriegerisch, wie der Titel klingt, ging es nicht zu. Die Presseberichte findet ihr unter folgender Verknüpfung.

Der SWR-Workshop der SG-Bigband wurde vom Fernsehen gesendet (wir berichteten). Die Endfassung erfolgte erst nach der Big Band Battle, weil diese in dem Fernsehbeitrag mit einbezogen wurde. Den Beitrag findet ihr unter dieser Adresse: SWR-Mediathek


Vandalismus in der Nacht zum 1. Mai

Gegen Vandalismus

Stellwand mit Unterschriftenliste

Das war kein Maischerz mehr, was da in der Nacht zum 1. Mai 2013 am SG angerichtet wurde. Vermüllung auf dem Schulhof, obszöne Schmierereien und Verunglimpfungen von Lehrern an den Wänden, und vor allem war der von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam erstellte Schulteich mit Einpflanzungen und Lehrtafeln vollständig zerstört, in einer vermutlich alkoholisierten Wut, die einfach nicht nachvollziehbar ist.

Wohl sind die Schmierereien von der Stadt in den folgenden Tagen entfernt und der Schulteich und seine Umgebung sind notdürftig repariert worden, auch wurde eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet, aber es bleibt die Kränkung und Verbitterung über die Tatsache, dass sich hier einer oder mehrere außerhalb der menschlichen Gesellschaft gestellt haben. Besonders betroffen macht die Erkenntnis, dass es sich wohl um jemanden aus der Schulgemeinschaft des SG handeln muss.

Eine eher hilflose, aber vielleicht doch pädagogisch wirksame Reaktion war das Sammeln von Unterschriften gegen die Zerstörungen und für eine Gemeinsamkeit. Der Text dazu (siehe Foto): "Wir finden es keinen Maischerz mehr, wenn die gemeinsame Arbeit von Schülern, Eltern und Lehrern sinnlos zerstört wird. Wir setzen uns dafür ein, eine angenehme Schulumgebung zu haben. Wir haben gemeinsam diesen Platz geschaffen (gemeint ist der Schulteich), an dem man sich im Alltag entspannen kann. Wir wollen ein Symbol für unser Engagement setzen, ökologisch sinnvoll mit unserer Umwelt umzugehen. Deshalb sind wir am SG für Gemeinschaft und sinnvolle Projekte und zeigen unsere Solidarität!"


SG-Teams siegen beim Kocher-Cup

Kocher-Cup

Julia Funk, Lucie Katzer, Johanna Hauger,
es fehlt Marianna Bopp (5. Klasse)

Sie siegten auf Anhieb, die zwei Teams vom SG, die erstmalig beim Kocher-Cup in Unterkochen teilnahmen am Sonntag, dem 5. Mai 2013. Eigentlich gebührt die Ehre nur den acht jungen Läuferinnen, denn dass sie bei diesem inzwischen renommierten Rennen starteten, war auf ihre Eigeninitiative zurückzuführen und hatte mit der Schule nur am Rande zu tun. Immerhin entschieden sie sich dafür, bei den Schulstaffeln das Schubart-Gymnasium anzugeben.

Bei den 5. Klassen siegten Lucie Kratzer, Johanna Hauger, Julia Funk und Marianna Bopp mit dem Kampfnamen "4runners", bei den 7. Klassen die "Speedies" mit Christin Vetter, Muriel König, Anna Lessle und Katharina Bopp. Die Schulleiterin Christiane Dittmann freute sich und gratulierte den Fünftklässlerinnen stellvertretend für alle Siegerinnen (siehe Foto).

Beim Interview war Folgendes zu erfahren: Die Läuferinnen sind sporterfahren und in Vereinen aktiv, aber nicht unbedingt Laufspezialistinnen. Lucie Katzer (SVG Fachsenfeld) und Johanna Hauger (LSG Aalen) sind Leichtathletinnen, Julia Funk (MTV Aalen) und Marianna Bopp (SC Delphin) Schwimmerinnen. Die Idee zur Teilnahme beim neunten Kocher-Cup hatte Mariannas Vater, und von ihm kam auch die Idee, die vier Freundinnen "4runners" zu nennen. Die Familie Bopp wohnt in Unterkochen, da lag der Wettbewerb natürlich nahe.

Erstmalig fand der Kocher-Cup im Frühjahr statt, da bei den bisherigen Herbstläufen die Meldezahlen rückläufig waren. Und der Erfolg scheint den Veranstaltern recht zu geben. Es gab wieder mehr Läufer. Vielleicht das Verdienst der schnellen Mädchen vom Schubart-Gymnasium.


Große Erfindershow bei der Kreissparkasse

KSK-Preise

Erfinderpreise bei der KSK Aalen

Es war schon eindrucksvoll, was Professor Fabian Holzwarth und Silvia Böhler in ihrer Laudatio präsentieren und preisen konnten. Wer hätte es gedacht, dass so viele Schülerinnen und Schüler dem Lockruf „Deine Idee lässt dich nicht mehr los“, Motto der diesjährigen „Jugend forscht“ – Kampagne, folgen würden. Ihre Ideen reichten von kurios bis super-aktuell. Titel wie „Shaker“, „Was macht Schüler glücklich?“, „Startrampe für Papierflieger“ und „Wie sinnvoll ist die Ebnater Nordumgehung?“ belegen das.

Am Abend des 30. April 2013 fand die Ehrung der jungen Erfinder im großen Saal der Kreissparkasse Aalen statt, früh genug, um noch das Halbfinale in der Fußball-Champions League anschauen zu können. Die Sparkassenstiftung Ostalb vergab zusätzliche Förderpreise für die Teilnehmer des Wettbewerbs, der bei Carl Zeiss in Oberkochen stattgefunden hatte (Wir berichteten).  Die Leitung hatten der Landrat Klaus Pavel und Sparkassendirektor Dr. Christof Morawitz. Die Preisgelder stammen aus dem Stiftungskapital der KSK. Dazu gab es eine von dem Gmünder Künstler Dietz gestaltete Medaille.

Professor Holzwarth, Regionalwettbewerbsleiter der Region Ostwürttemberg, und Silvia Böhler, Regionalwettbewerbsleiterin der Region Heilbronn-Franken, teilten sich die Aufgabe, die unglaublich vielen Ideen vorzustellen und in originelle Kommentare zu betten („Alle Erfinder sind faul.“). Es gab Ehren-, Sonder- und Anerkennungspreise.

Auch das Schubart-Gymnasium war vertreten. Marius Balle und Volker Schiele hatten den Sauerstoffgehalt von Nutzgewässern kartiert (Bereich Geo- und Raumwissenschaft), Leonard John die Ackermann-Lenkung verbessert (Bereich Technik), Fabian Frömelt, Felix Brucker und Rafael Knorr bewässerten Pflanzen aus der Ferne (ebenfalls Bereich Technik). Betreut wurden die SG-Erfinder von Angelika Müller, Christoph Hartmann und Dr. Matthias Möbius.

Dr. Dieter Brocksch, Patentbeauftragter für den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostwürttemberg bei der Firma Carl Zeiss zitierte zum Schluss der Veranstaltung den Firmengründer: „Zielgerichtetes Forschen erzeugt erfolgreiche Produkte.“ und lud zum nächsten Wettbewerb ein.


Acht Mädchen vom SG schwimmen am schnellsten

Siegerinnen

Acht schnelle Schwimmerinnen mit ihrer Trainerin

Sie waren die Schnellsten im Becken. Acht Mädchen vom Schubart-Gymnasium gewannen die Kreismeisterschaft im Schwimmen am 11. März in Schwäbisch Gmünd. Muriel König, Katharina Bopp, Despina Hatzopoulu, Christin Vetter, Sarah Kurz, Marianna Bopp, Julia Funk und Marie Liebel waren in fünf verschiedenen Staffelformen angetreten: Freistil, Beinschlag, Brust, Koordination und 10 Minuten Dauerschwimmen.

Von der Sportlehrerin Silvia Glimschi trainiert und auf den Punkt eingestellt, wurden sie schließlich Erste vor dem Hans-Baldung-Gymnasium Schwäbisch Gmünd, dem Katholischen Freien Gymnasium Abtsgmünd und dem Aalener Theodor-Heuss-Gymnasium.

Der Wettbewerb lief im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia" und betraf die Jahrgänge 2000 bis 2003. Das nächste Ziel der schnellen Nixen ist das RP-Finale (RP = Regierungspräsidium) in Stuttgart.

Wir wünschen viel Erfolg!

 


Gemeinsam gestalten wir unsere Schule

Schulwettbewerb

Die Siegerinnen aus der 6. Klasse

Eine Fotokampagne zum Gemeinschaftsgedanken. Das war die Idee der Leitbildgruppe am SG. Seit Beginn des Schuljahres hingen an auffälligen Stellen des Schubart-Gymnasiums Plakate mit Fotomotiven nach der Devise: "Gemeinsam gestalten wir unsere Schule". Damit sollte auf einen Wettbewerb aufmerksam gemacht werden, bei dem Schüler oder Schülergruppen ähnliche Bilder produzieren und an einem Wettbewerb teilnehmen konnten.

Bis zu den Faschingsferien hatten sie die Möglichkeit, Motive einzureichen, die dann von einer Jury aus Kreisen der Leitbildgruppe bewertet wurden. Sieger wurde eine Mädchengruppe aus der Klassenstufe 6, die sich ein Plakat einfallen ließ, auf dem die Abgelichteten sportliche Fähigkeiten aufwiesen. Der Titel: "Für meine Schule stehe ich kopf."

Der Preis, nämlich Kinokarten für jeden, wurde anlässlich des Unterstufenfaschings am 7. Februar verliehen. Zwar standen die Siegerinnen nicht unbedingt kopf, aber ihre Freude war doch groß genug, was man dem Foto entnehmen kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Aktion positive Auswirkungen auf das Zusammenleben am SG haben wird.

 

 


SG-Bigband beim SWR-Workshop und im SWR-Fernsehen

Workshop

Aufzeichnung des Bigband-Workshops beim SWR

Vor kurzem wurde die Bigband des Schubart-Gymnasiums vom Kultusminiserium ins Funkstudio des SWR eingeladen, um dort mit Musikern und Technikern der renommierten SWR-Bigband einen Workshop zu gestalten. Am 1. März 2013 war es dann soweit.

Der Profi-Gitarrist Klaus-Peter Schöpfer leitete den musikalischen Part des Workshops. Unter seiner Leitung probten die jungen Musiker des SG drei Titel aus ihrem aktuellen Repertoire. Dabei legte der Fachmann großen Wert auf die rhythmische Verzahnung und groovegenaues Spiel der ausgewählten Literatur. Durch seine unkomplizierte und direkte Art wurden schnelle Erfolge hörbar und auch sichtbar, denn immer wieder wies er die SGler an, sich rhythmisch zur Musik zu bewegen, um ein möglichst gleiches Feeling bezüglich Tempo und Groove zu erhalten.

Die SWR-Toningenieure Rundel und Zeh zeichneten währenddessen den Probenfortschritt auf. Gelegentlich konnten dadurch die unterschiedlichen Versionen im Probenverlauf miteinander verglichen werden, was sich sehr motivierend auf die Band und ihren Leiter Magnus Barthle auswirkte.

Ergebnisse dieses Workshops und der weiteren Probenarbeit der SG-Bigband werden am 8. Mai 2013 bei dem Big Band Battle in der Stadthalle Aalen präsentiert. Mit dabei sind dann außerdem die Bigbands des KGW, des THG, des HBG Schwäbisch Gmünd und der Musikschule Aalen. Über den SWR-Workshop berichtet die Landesschau im Südwest-Fernsehen in der Woche vom 4. bis 8. März 2013. ab 19 Uhr. (Bilder)


Erster Platz bei "Jugend debattiert" für Lena Hägele

Debattieren 2013

"Jugend debattiert" in Bopfingen

Beim Schülerwettbewerb "Jugend debattiert" in Bopfingen standen am 5. Februar 2013 gleich zwei SG-Schülerinnen im Finale der Region Ostwürttemberg. Dabei erreichte Antonia Neumann aus der Klasse 8 A den vierten und Lena Hägele (9 A) sogar den ersten Platz der Mittelstufe.

In drei Debatten mussten die Beiden ihre Sachkenntnis, ihr Ausdrucksvermögen, ihre Gesprächsfähigkeit und ihre Überzeugungskraft beweisen. In Debatten gegen Schülerinnen und Schüler aus sechs anderen Schulen des Ostalbkreises setzten sich die Beiden zuerst mit der Frage auseinander, ob Mobiltelefone künftig erst ab 16 Jahren erlaubt sein sollten.

"Sollten Dialekte in der Schule stärker gepflegt werden?", lautete dann das Thema der zweiten Runde. Die Finalistinnen befassten sich schließlich mit der Frage, ob Autos verboten werden sollten, die mehr als 10 Liter Kraftstoff auf 100 km verbrauchen. Antonia Neumann war hier die Contra-Position zugelost worden, während Lena Hägele dafür sprach.

Als Belohnung für ihre Leistung darf die Erstplatzierte Ende Februar zusammen mit anderen Preisträgern an einem dreitägigen Rhetorik-Seminar der Hertie-Stiftung teilnehmen, ebenso wie Renate Lietzelmann und Simon Poth aus der Kursstufe 1, die sich für die Oberstufe direkt qualifizierten. Am 15. März werden die Drei unsere Schule in der nächsten Runde des "Jugend debattiert"-Wettbewerbs, der Landesqualifikation in Stuttgart, vertreten.

Dafür drücken wir ihnen die Daumen. Wir wünschen Lena, Renate und Simon, dass sich ihr fleißiges Training weiter auszahlt, denn alle drei üben bereits seit letztem Schuljahr das Debattieren in der AG von Renate Esber-Trost und Sonja Kohlmann-Münz.


Neunköpfige Delegation aus Nordfinnland am SG

Rokua

Finnische Besucher bei Musikstunde

Die Schwäbische Alb und Rokua sind zwei Geoparks in Europa. Rokua liegt in Nordfinnland, zentraler Ort ist Muhos, etwa 35 Kilometer östlich von Oulu. Eine neunköpfige Delegation ist nach Baden-Württemberg gereist, um in Stuttgart einen Kooperationsvertrag zwischen diesen beiden Geoparks zu unterzeichnen. Geleitet wird die Delegation von Terttu Savolainen, der Generaldirektorin des Regionalverwaltungsamtes Nordfinnland, also ist sie etwa im Range eines Winfried Kretschmann.

Dass diese Abordnung ausgerechnet das Schubart-Gymnasium besuchte, hat folgende Bewandtnis: Das SG plant ein Comenius-Projekt mit dem Gymnasium in Muhos, das demnächst Geopark-Gymnasium heißen wird. Leiter des Projekts auf deutscher Seite ist übrigens Thilo Krauß. Und da die Reisegruppe sowieso schon unterwegs war und Aalen und Münsingen wichtige Stationen des Geoparks Schwäbische Alb sind, war schnell der Beschluss gefasst, auch eine Schule zu besuchen, nämlich das SG. Das war keinesfalls eine Verlegenheitslösung, was die interessierten Fragen der Besucher später zeigten.

4. Februar 2013, 15 Uhr, erster Tag des finnischen Besuches in Baden-Württemberg, der Tiefe Stollen war eigens für die hochkarätige Gruppe geöffnet worden, eigentlich hat er ja Winterpause. Den Empfang im Rathaus, im Geologischen Museum und ein Mittagessen haben die Gäste aus dem Nordland bereits hinter sich. Mit höflicher Pünktlichkeit und einem Mietwagen erreichen sie das SG. Die Schulleiterin begrüßt sie in tadellosem Englisch, allerdings steht auch der Dolmetscher Gottfried Effe bereit, ein finnischer Schwabe. Frau Savolainen gibt die Freundlichkeiten zurück.

Es ist nicht so einfach, einem Besuch den Schulalltag zu zeigen. Aber die Idee, eine Musikstunde mit einer Abiturientenklasse vorzuführen, war bestechend. Unter der Leitung von Magnus Barthle und den verwunderten Blicken des Besuchs wurde zunächst geübt - in echt - und dann die Sonate "Pian e Forte" von Giovanni Gabrieli in voller Länge präsentiert. Als Dank schenkten die Finnen eine Audio-CD mit der Musik ihres Nationalkomponisten Jean Sibelius, bei der man "den Wind säuseln und das Wasser plätschern hört", so die Übersetzung des Dolmetschers.

Eine Powerpoint-Präsentation zum Profil der Schule durch die Schulleiterin Christiane Dittmann und guter Härtsfelder Apfelkuchen von der Schulsekretärin Gabi Meyer leiteten dann über zum vielleicht wichtigsten Teil des Besuches, einem Informationsaustausch zwischen Finnen und Deutschen. Besonders interessierte Fragen stellte Eino Siuruainen von der Rokua-Stiftung und ehemaliger Gouverneur der Provinz Oulu. Er war, nach eigenen Aussagen, Lehrer, Hochschul-Professor, Politiker und in der Verwaltung tätig und vermisse jetzt im Ruhestand am meisten das Lehrerdasein. Denn da habe er am meisten den Eindruck gehabt, die Zukunft zu gestalten.

Seine Fragen waren sehr direkt und berührten die sensiblen Stellen jedes Schulsystems: Wie viele Schüler müssen das Schubart-Gymnasium vor der Zeit verlassen, wie viele Schulschwänzer gibt es, was kann man mit dem Abschlusszeugnis anfangen, welche Berufswünsche hat die Mehrheit der Abgänger, mit welchem Alter werden die Lehrer pensioniert? ("Mit 67? Unglaublich, bei uns ist 63 Rentenalter!") Und auf die Frage der Schulleiterin, was denn das Erfolgsrezept des allseits geschätzten finnischen Schulsystems sei, antwortete der erfahrene Pensionär: "Vielleicht, dass diese Berufsgruppe in Finnland mehr respektiert wird als in Deutschland."

Es war kein unwichtiger Besuch, der uns da hereingeschneit kam mit dem nassen Schnee am 4. Februar. Und die Zusammenarbeit mit dem Geopark-Gymnasium in Muhos in Nordfinnland lässt vieles hoffen. Übrigens korrigiert der finnische Schwabe, der Dolmetscher Gottfried Effe: Muhos ist von der Nordküste Finnlands genau so weit entfernt wie von der Südküste, also liegt es eigentlich in Mittelfinnland.


Vivien Bergjann ist Beste beim Vorlesen auf Kreisebene

Vivien Bergjann

Vivien Bergjann, Klasse 6 B

Vivien Bergjann aus der Klasse 6 B war im Dezember letzten Jahres die beste Vorleserin beim Wettbewerb am Schubart-Gymnasium (siehe unser Bericht). Jetzt hat sie es auch an die Spitze auf Kreisebene geschafft. An zwei Tagen in der letzten Januarwoche 2013 trafen sich die 32 Schulsieger aus dem Ostalbkreis in der Schule am Römerkastell in Böbingen, um sich im stimmlich-ausdrucksvollen Wettbewerb zu messen.

Initiiert war die Veranstaltung wie immer vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Es ging um einen flüssigen und sicheren Vortrag, deutliche Aussprache, ein angemessenes Lesetempo und eine sinngemäße Betonung. Die Jury legte den Vorlesern unbekannte Texte vor - eine anspruchsvolle Herausforderung. Vivien Bergjann konnte mit einem Ausschnitt aus Cornelia Funkes "Herr der Diebe" am meisten überzeugen.

Jetzt ist für sie das Tor offen für die nächste Entscheidungsebene beim Regierungspräsidium Stuttgart. Von dort kann sie es zum Landeswettbewerb schaffen und dann geht es vielleicht, vielleicht nach Berlin. Viel Glück, Vivien!

 

 


SG-Preise bei "Jugend forscht"

Jugend forscht 2013

Marius Balle und Volker Schiele

Vom 1. bis 2. Februar 2013 fand der 16. Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" bei Carl Zeiss in Oberkochen statt. Das SG-Team unter der Leitung von Angelika Müller war wieder in eindrucksvoller Besetzung angetreten und sicherte sich einige Preise. Insgesamt zeigten 129 Jugendliche 68 Arbeiten unter dem Motto "Deine Idee lässt dich nicht mehr los".

Was man so alles erfinden kann, zeigten zum Beispiel die Schubartianer Simon Glöckner und Nikolas Spanuth im Bereich Technik mit ihrem Müll-Rausbring-Roboter. Fabian Frömelt, Felix Brucker und Rafael Knorr entwickelten ein Gerät, mit dem man Pflanzen aus der Ferne bewässern kann. Vielen hatte es die Erleichterung der Arbeitswelt besonders angetan, wie etwa Florian Rettenmaier, Marc Möckl und Markus Reißner, deren Miefalarmsystem schon viele Interessenten hat. Georg Weidlich und Luca Moore stellten Elektromobile der Zukunft vor. Für Behindertenwerkstätten entwickelten Marc-Philipp Werner und Aaron Juettner eine besondere Anpassung von Sägemaschinen und Jakob Jarebica erfand zusammen mit Fabian Eberhard einen Aufräum-Roboter. Beide sind übrigens erst in der 5. Klasse.

Besonders eindrucksvoll: Joshua Roth präsentierte zusammen mit Jörg Fröhle und Marcel Hamp vom MPG Heidenheim einen Einsatzballon zur Aufklärung von Gefahrensituationen.

Regionalsieger wurde Leonard John mit einer Ackermann-Lenkung im Bereich Technik sowie Marius Balle und Volker Schiele im Bereich Geo- und Raumwissenschaften mit einem Forschungsboot zur Sauerstoff-Kartierung von Nutzgewässern (siehe Foto). John, Balle und Schiele holten außerdem jeweils einen ersten Preis bei "Jugend forscht".

Besonders erfreulich ist, dass das Team vom Schubart-Gymnasium den 2. Platz beim Carl-Zeiss-Schulpreis erhielt. Weiter so!


Musikalisches vom SG im Advent 2012

Advedntsmusik

Junge Künstler in St. Elisabeth

Gleich zweimal haben die jungen Musikerinnen und Musiker vom SG im Advent Seniorenheime besucht und mit adventlichen und weihnachtlichen Liedern und Songs die Bewohner erfreut. Im Albstift sang der Chor Weihnachtslieder aus den Vereinigten Staaten zum abendlichen Adventsmenü. Außerdem spielten beim nachmittäglichen Auftritt in St. Elisabeth die Bläser der SG-Big Band weihnachtliche Choräle, bei denen die Bewohner gemeinsam mit dem Chor lautstark mitsangen.

Höhepunkt der musikalischen Adventaktivitäten war der Auftritt von Chören und Instrumental-Ensembles des Schubart-Gymnasiums in der Salvatorkirche am 19. Dezember 2012. Den Anfang machte der 100 Schüler zählende Chor mit John Lennons "Happy Christmas", dem Gospel "Shine your light" und "Last Christmas", dem ultimativen Klassiker. Der Chorleiter Magnus Barthle hatte die Titel extra neu arrangiert. Gudrun Möhrle begleitete dann am Klavier Katharina Haas und Theresa Zirbs bei zwei romantischen Flötenduetten, worauf die Sechstklässler mit Musik und Spiel eine moderne Weihnachtsgeschichte erzählten. Regie und Texte hatte die Deutschlehrerin Susanne Weber geliefert.

In einem weiteren instrumentalen Part brachten Sarah Knorr und Victoria Möhrle mit zwei Violinen mit Klavierbegleitung beschauliche Musik zu Gehör. Fabian Münch spielte den zweiten Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert. Alle Instrumentalisten stehen vor dem fachpraktischen Musikabitur, dem sie wohl gelassen entgegensehen können. Der Neigungsfachkurs Musik unter der Leitung von Gudrun Möhrle bestritt den letzten Teil des Konzerts mit ebenfalls eigens arrangierten amerikanischen Weihnachtstiteln wie "White Christmas" und "Oh happy day".

Besonders wirkungsvoll war die Interaktion mit dem Publikum, das bei bekannten Titeln gerne mitsang. Der Ort und die Atmosphäre vermittelten so ein schönes Gemeinschaftsgefühl. Nur ein Lied fehlte noch und bildete den gelungenen Abschluss: Franz Xaver Grubers "Stille Nacht" beendete das einstündige, sehr stimmungsvolle Konzert mit einem Riesenapplaus des Publikums.


Adventsgeschichten am Nikolaustag 2012

Advent

Nikolaustag am SG

Adventsgeschichten am Weihnachtsbaum - ganz tradtionell sollte es zugehen am Nikolaustag am SG. Jan Salzwedel von der Kursstufe 2 las vor aus Paul Maars "Der doppelte Weihnachtsmann". Erstaunlich viele Schüler versammelten sich dazu im Foyer des Untergeschosses, obwohl sie doch Große Pause hatten. Aber vielleicht war es draußen auch zu kalt, denn der plötzliche Wintereinbruch mit viel Schnee hatte für ein weihnachtliches Ambiente gesorgt.

Und so kam eine heimelige Stimmung auf drinnen in der Wärme unter einem imaginären Weihnachtsbaum und bei gedämpfter Zimmerbeleuchtung. Dazu gab es Weihnachtslieder von nikolausmützigen Musikern unter der Leitung der Musiklehrerin Gudrun Möhrle.

Noch zwei weitere Lesungen würden stattfinden: am Donnerstag, dem 13. Dezember und am 20. Dezember, kurz vor Ferienbeginn. Der Schnee hat versprochen, so lange liegen zu bleiben. Die Schüler aller Klassenstufen sind dazu eingeladen.

 

 

 


Vorlesewettbewerb 2012

Vorlesen 2012

Die besten Vorleser der Klassenstufe 6,
ganz rechts die Siegerin.

Fantasy- und märchenhafte Geschichten sind immer noch der Renner, wenn man einmal von den gängigen drei Fragezeichen und freundlichen Pferdegeschichten für Mädchen absieht. Sämtliche Preisträger beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 am Schubart-Gymnasium hatten derartiges in interessanten Varianten zu bieten.

Anders als bisher fand nur die Präsentation der Sieger vor dem Plenum der Sechstklässler statt - ein Zugeständnis an die Geduld der Zuhörer und die Strapazierbarkeit des Gehörs. Am 4. Dezember 2012 lasen die vier Erstplatzierten kurze, aber eindrucksvolle Passagen aus ihrer Wahllektüre vor. Die liebevoll gestaltete Dekoration bildete dazu einen passenden Rahmen.

Und wer waren nun die Sieger?

Auf dem vierten Platz las Nico Kurtz aus der Klasse 6 B aus Rick Riordans "Percy Jackson - Die letzte Göttin". So modern sich der Titel gebärdet, der Textausschnitt erinnerte doch sehr an die griechische Mythologie. Platz drei belegte Johannes Gellrich, Klasse 6 A, mit Suzanne Collins "Gregor und die graue Prophezeiung", schon der Titel klingt düster und verkündet mittelalterlich-romantisches Unheil. Weiter zurück greift, so scheint es, das Buch "Bartimäus - der Ring des Salomo" von Jonathan Stroud, vorgestellt von Leonie Scholz, Klasse 6 D. Und den ersten Platz verdiente sich Vivien Bergjann, Klasse 6 B, mit dem lebensnäher klingenden Titel "Charlie und die Schokoladenfabrik" von Roald Dahl.

Vivien wird das Schubart-Gymnasium auf Kreisebene vertreten. Wir wünschen ihr viel Glück. Vivien, du schaffst das!


SG-Schüler besichtigen Salvator-Orgel

Salvatororgel

Organist Konrad Bader an der Salvatororgel

Die Sechstklässler des Schubart-Gymnasiums waren begeistert. Zur Orgelbesichtigung waren sie am 12. November 2012 in der Salvatorkirche in Aalen, um sich vom Organisten Konrad Bader und 3333 Orgelpfeifen beeindrucken zu lassen. Ihr Musiklehrer Magnus Barthle hatte sie zuvor in die Geheimnisse der "Königin der Instrumente" eingeführt. So waren den Schülerinnen und Schülern also die Funktionsweise und die einzelnen Bausteine einer Kirchenorgel bekannt.

Bader zeigte den drei Schülergruppen dann vor Ort, wie die Salvatororgel aufgebaut ist, welche Register sie bietet, was spanische Trompeten sind, welche Funktion ein Tremulant hat, wie der höchste und der tiefste Ton klingen, wie das Innenleben der Orgel aussieht und vieles mehr.

Die Schüler durften sich an Manualen und Pedalen sowie als Registranten versuchen. Durch ihre Wissbegierde hatten Konrad Bader und Magnus Barthle noch sehr viele Fragen zu beantworten, bevor der Organist noch eine Kostprobe seines Könnens zum Besten gab, bei dem nichts nur sprichwörtlich alle Register gezogen wurden.

 


SG bei der First Lego League

Lego 2012

Teilnehmer hintere Reihe v.l.n.r.: Theresa Maier, Moni
Birkhold, Leonard John, Felix Brucker, Fabian Frömelt,
vorne: Florian Janot, Christos Müller, Jonathan Ranck
(wegen Krankheit fehlten: Maximilian Pfleiderer und
Lennart Holzwarth)

Alle Jahre wieder nimmt die Lego-Robotor-AG des SG an der First LegoLeague teil. Dieses Jahr fand der Regionalwettbewerb in der EWS-Arena in Göppingen am 18.11.2012 statt. Veranstalter des Wettbewerbs war die Firma Heldele, die die 13 Teams durch ein großzügiges Sponsoring unterstützte und mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft einen großen Event mit Tischfußballturnier, Cheerleading und über 300 Besuchern organisierte. Das Motto des Wettbewerbs  lautete diesmal „SeniorSolutions“.  Die Schüler mussten in einer Forschungspräsentation Lösungen für Probleme alter Menschen vorstellen und einen Roboter bauen, der auf einem Spielfeld „Spielaufgaben“ aus dem Leben älterer Menschen löst. Zu dem Wettbewerb gehörte dann noch eine Teamworkaufgabe. Die Aufgabe dazu erfuhr das Team erst im Wettbewerb.

In der Forschungspräsentation stellte die Gruppe um die Schülermentoren Felix Brucker und Leonard John eine Orientierungsbrille vor, wie man sie aus dem militärischen und technischen Bereich kennt. Diese Brille soll alten Menschen durch Anzeigen in einem Display im Brillenglas helfen, den richtigen Weg oder vergessene Gegenstände zu finden. Die Forschungspräsentation litt allerdings etwas unter der anonymen Turnhallenatmosphäre, so dass die guten Ansätze sich nicht richtig entfalten konnten.

Bei der Teamworkaufgabe durfte die Gruppe aus 8 Jungen und 2 Mädchen von Klasse 6 bis 12 keine Berührungsängste haben. Die Gruppe musste auf einem ca. 2 m² großen Teppich stehend den Teppich umdrehen, ohne dabei den Fußboden zu berühren. Mit Huckepack und etwas Geschick gelang unseren Schülern diese nicht ganz einfache Aufgabe.

Für das Robot-Game hatte die Gruppe sich auch in den Herbstferien getroffen und einen Roboter konstruiert, der selbstständig auf dem Spielfeld beispielsweise einen Stuhl repariert, einen Herd ausschaltet, einen Videoanruf tätigt, kegelt und sogar einen Hund einsammelt.

Am Wettbewerbstag zeigte sich dann, dass der Roboter ein Zeitproblem hatte. So konnte in den drei Runden immer nur ein Teil der Aufgaben bewältigt werden, die der Roboter eigentlich erledigen kann. Auch schnell durchgeführte Korrekturen halfen nicht,  da es nicht gelang, sich auf die punktreichen Aufgaben zu konzentrieren.  So steigerte sich das Team zwar von Lauf zu Lauf, kam aber insgesamt leider nicht über einen 9.Platz hinaus.

In der Wertung „ Robotdesign“ gefiel der Roboter trotzdem der Jury und erhielt einen dritten Platz. In der Gesamtwertung erreichte das Team einen achtbaren 5. Platz. Nächstes Jahr will die Gruppe allerdings wieder die Podestplätze angreifen.


Zweimal Silber und ein Sonderpreis für Schüler des SG bei Erfindermesse

Erfindermesse

Interessante Gespräche am Messestand

Vier Tage lang trafen sich vom 1. bis zum 4. November 750 Aussteller auf der internationalen Erfindermesse IENA in Nürnberg, um ihre Neuheiten zu präsentieren. Wie in jedem Jahr war das Land Baden-Württemberg mit einem Gemeinschaftsstand auf dieser Veranstaltung vertreten. Das Schubart-Gymnasium Aalen hatte für drei Projekte je einen der insgesamt 10 begehrten Standplätze erhalten. Damit bewies das SG wieder einmal, dass es zu einem der führenden Gymnasien in Baden-Württemberg gehört, wenn es um die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses geht.

Markus Reißner, Marc Möckl und Florian Rettenmaier entwickelten einen Mief-Alarmmelder, der in öffentlichen Räumen wie zum Beispiel Klassenzimmern durch ein Lichtsignal anzeigt, dass dringend gelüftet werden muss.

Sebastian Hägele, Lukas Steffel, Marius Balle und Volker Schiele präsentierten ihr ferngesteuertes Forschungsboot, mit dem GPS-gestützt Nutzgewässer hinsichtlich Sauerstoffgehalt und Temperatur kartiert werden können.

Beide Projekte wurden mit einer Silbermedaille der IENA von der internationalen Jury geehrt.

Über drei Jahre Entwicklungsarbeit steckten in einer eigenen Produktlinie zur Trocknung von Lacken und Klebern, ohne unangenehme Lösungsmitteldämpfe an die Umgebung abzugeben. Irina Achildieva, Magdalena Kentschke, Ronja Böhringer und Annika Schall nahmen dafür verdient einen Sonderpreis der KIT-Initiative Karlsruhe für junge Erfinderinnen entgegen.

"Vier erlebnisreiche Tage mit interessanten Gesprächen am Messestand und vielen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen spornen dazu an, auch im kommenden Jahr das SG auf der IENA zu vertreten", meint die engagierte Begleitlehrerin Angelika Müller, ohne die diese schönen Erfolge kaum möglich gewesen wären.


Die neue Schulleiterin wird ins Amt eingesetzt

Amtseinsetzung Dittmann

Christiane Dittmann bei ihrer Amtseinsetzung als Schulleiterin

So schlimm wird es ja wohl nicht werden. Der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Uli Paschold schenkte der neuen Schulleiterin Christiane Dittmann zur Amtseinsetzung Boxhandschuhe und einen Punching-Ball (siehe Foto). Und auch sonst gab es einige Metaphern, die mit Kampf und Mühsal zu tun hatten an diesem 19. Oktober 2012 in der Aula des Schubart-Gymnasiums.

Die Schulreferentin Nadja Schellhorn-Pintat sprach von Mut am Anfang und Glück am Ende, indem sie den griechischen Philosophen Demokrit zitierte, der geschäftsführende Schulleiter der Aalener Gymnasien Michael Weiler betonte die schwierigen Zeiten für Gymnasien in der aktuellen politischen Situation in Baden-Württemberg und die neue Schulleiterin selbst versuchte aus den zwangsläufigen Polaritäten immerhin einen positiven Energiefluss abzuleiten.

Aber insgesamt waren alle zufrieden mit der Neuen, die gar nicht so neu ist, denn sie arbeitet ja schon seit 2001 am Schubart-Gymnasium mit viel Engagement in den verschiedensten Gremien. Sie ist die erste Frau an der Spitze eines Gymnasiums in Aalen. Diese unbestreitbare Tatsache will Christiane Dittmann nicht so hoch hängen, und das ehrt sie. Aber es ist doch eine Notiz wert, und man darf auch darüber nachdenken.

Trotz der Kampfmetaphern - es herrscht eine gelöste und zuversichtliche Stimmung am Schubart-Gymnasium, der traditionsreichsten Schule in Aalen, wie der OB Martin Gerlach betonte. Und auch der Schülersprecher Aleksandar Rankovic, die Personalratsvorsitzende Bettina Schönherr sowie der Vorsitzende des Fördervereins Matthias Holst haben keinen Zweifel daran, dass die Zusammenarbeit mit der neuen Schulleiterin im bestmöglichen Einverständnis und - das ließen einige Redebeiträge anklingen - mit gegenseitiger Sympathie (und Wertschätzung sowieso) stattfinden wird.


Gastschülerinnen aus drei Ländern am SG

Alba Meza

Alba Meza aus Guayaquil in Ecuador

Alba Meza kommt aus Ecuador. Das ist in Südamerika und liegt, wie der Name schon sagt, am Äquator. Also in den warmen Tropen. Kein Wunder, dass sich Alba bei uns ein bisschen unbehaglich fühlt. Zwar haben wir einen wunderschönen, wohltemperierten Frühherbst, aber Alba erscheint mit Mantel und Schal zum Interview, denn richtig akklimatisiert hat sie sich noch nicht, nach einem Monat in Deutschland. Das werde sicher bald besser, meint sie in einem geläufigeren Englisch als dem meinen. Zwar habe sie noch schreckliches Heimweh, doch ihre Zuversicht, dass es bald besser wird, glaubt man ihr sofort bei diesem Lächeln.

Albas Heimatstadt ist Guayaquil, die zweitgrößte Stadt Ecuadors hinter der Hauptstadt Quito und der wichtigste Hafen des Landes. Sie ist 17 Jahre alt und hat zwei ältere Geschwister, einen Bruder, der bereits studiert, und eine Schwester, die in diesem Schuljahr das Abitur machen wird. Volleyball ist ihr Lieblingssport und ihr Hobby. Ihre Schule hat eine Mannschaft bzw. Frauschaft, die sich an den Schulmeisterschaften von Ecuador beteiligt. Albas Lieblingsfächer sind Biologie, Anatomie (!), Ethik und "Social Studies".

Auf die Frage, was sie in Deutschland besonders erstaunlich findet, meint sie in dieser Reihenfolge: das kalte Wetter, die strengen Regeln und den langen Schultag. Inzwischen nimmt sie in der Klasse 10 A am Unterricht teil, obwohl sie eigentlich älter ist. Da sie sich aber erst an die deutsche Sprache und vor allem an den schwäbischen Dialekt gewöhnen soll, ist es wohl besser, zunächst im Klassenverband zu bleiben, denn die 11. Stufe hat ja das Kurssystem.

Übrigens ist Alba mit dem Austauschprogramm AYUSA nach Deutschland gekommen. Sie weiß nicht so recht, warum gerade in dieses Land, aber irgendwie ist sie neugierig auf die Kultur und Sprache geworden. Sie wohnt bei der Familie Holzapfel. Betreut wird sie von Frau Großmann, und wie die anderen zwei Austauschschülerinnen erhält sie Deutsch-Unterricht von Frau Ariman, die ja spanisch spricht. Wir wünschen dir eine gute Zeit am SG und dass du dich schnell an das Wetter und die seltsamen Laute der Schwaben gewöhnst, Alba.

Rebecca Spross

Rebecca Spross

Rebecca Spross aus Lansdale in USA

Sie spricht von Freedom - Freiheit, als sie sagen soll, was sie an Aalen erstaunlich findet. Zunächst erklärt Rebecca Spross, einjährige Gastschülerin aus Lansdale, USA, die Konnotation mit der leichten Erreichbarkeit aller Ziele. Sie kann jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule kommen, vom Pelzwasen. Aber vielleicht meint sie auch andere Freiheiten, die für ein 16-jähriges Mädchen aus den USA erstaunlich sein können, denn sie liebt die kleinen Cafés von Aalen, und die sind für Mädchen in ihrem Alter ohne die Begleitung von Erwachsenen zu Hause tabu.

Rebecca Spross von unserer Partnerschule, der North Penn High School in Pennsylvania, ist, ebenso wie Alba, in der 10 A. Sie fühlt sich sehr wohl in der Klasse, denn die Mitschülerinnen und Mitschüler helfen ihr, so gut es geht. Und Rebecca ist ehrgeizig. Sie will möglichst schnell die deutsche Sprache richtig lernen. Auch beim Interview bemüht sie sich, auf Deutsch zu antworten - nach einem Monat in Aalen!

Aber es stimmt ja nicht ganz, dass sie ein Greenhorn ist, denn sie hat schon drei Jahre Deutsch an der North Penn gelernt, und sie war auch schon einmal in Deutschland, und zwar in Süddeutschland, wo sie Cousinen besuchte, die damals am Starnberger See wohnten. Das hat ihr so gut gefallen, dass sie sich beim "Exchange Program" für Deutschland - und Aalen - beworben hat. Immerhin hat die North Penn ja noch einen Austausch mit Salzgitter in Niedersachsen.

Rebecca ist sportlich (mit dem Rad ins Schubart-Gymnasium!). Zu Hause macht sie Boden- und Geräteturnen, sucht nach entsprechenden Möglichkeiten in Aalen. Ihre bevorzugten Schulfächer sind Sprachen - sie lernt Deutsch und Französisch. Chemie und Mathe findet sie ein bisschen schwierig, vor allem in Deutsch. Am Anfang hatte sie schon auch Heimweh, aber inzwischen hat sich das gelegt. In ihrer Gastfamilie, der Familie König, fühlt sie sich wohl. Das Essen ist viel besser als in Amerika, schwärmt sie. Zu Hause hat sie einen älteren Bruder, der schon studiert, eine jüngere Schwester, die an der Junior High School in Lansdale ist, und zwei Katzen. Ob der kleine Hund der Familie König diese Beiden ersetzen kann, da wiegt Rebecca zweifelnd den Kopf.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Deutsch-Lernen und viel Spaß beim Flickflack und am Schwebebalken.

Tamaki Marumo

Tamaki Marumo

Tamaki Marumo aus Hiroshima in Japan

Sie ist die erste Japanerin, die sich als Austauschschülerin am SG befindet. Und gleichzeitig zeigt sich an ihr eine besonders charmante Variante der Globalisierung. Denn ihr Austauschpartner ist Leonard Ittner, dessen Mutter aus Italien (Modena) stammt und der gerade ein Jahr in Frankreich verbringt. Die Ittners - klingt irgendwie deutsch - sind auch Tamakis Gasteltern.

Tamaki liebt Wurst, deutsche Wurst, und wir unterhalten uns lange über die vielen verschiedenen Sorten. Leberwurst kennt sie noch nicht, will sie aber unbedingt ausprobieren. Überhaupt liebt sie das deutsche Essen, was sich bei ihrer zierlichen Figur kaum erwarten lässt. Auch liebt sie eine Sportart, bei der man eher muskulöse Typen erwartet, nämlich Squash. Vor drei Jahren war sie mit diesem Sport in England und hat dabei begonnen, sich für Europa zu interessieren.

Es gefällt ihr hier in Aalen. Sie ist 17 Jahre jung, freundlich, aufmerksam und offen. Tamaki gibt als Hobbies an: Musik, Lesen, Essen, Schlafen und Shopping, nicht nur Window-Shopping. In Aalen wird sie fündig. Was sie sucht? Natürlich Kleidung und modischen Schmuck. Sie hat überhaupt kein Heimweh, nie gehabt. Erstaunlich findet sie hier, dass die Menschen so viel miteinander quasseln. Sie benutzt das Wort nicht so, sie sagt "discuss", aber ich verstehe es als quasseln, weiß nicht, warum. Noch redet sie Englisch, aber schon schleichen sich deutsche Wörter ein. Tamaki will ihre Sprachkenntnisse an der Volkshochschule verbessern.

Sie kommt aus Hiroshima, einer Stadt mit traurigem Erbe, doch traurig wirkt sie überhaupt nicht. Eine jüngere Schwester hat sie, die ist 13 Jahre alt. Wie Alba und Rebecca besucht sie die Klasse 10 A und fühlt sich dort aufgehoben.

Wir wünschen dir viele neue und angenehme Erkenntnisse und einen guten Appetit, Tamaki!


DELF auf höchstem Niveau

DELF 2012

Die erfolgreichen Teilnehmer bei DELF (Französisch-
Prüfung)

Zum vierten Mal fanden am Schubart-Gymnasium die DELF-Prüfungen statt. Wie das funktioniert und was dahinter steht, darüber haben wir schon mehrfach berichtet (siehe auch Archiv). Allgemein gesagt: Es handelt sich um eine freiwillige Zusatzprüfung in französischer Sprache und beinhaltet ein international anerkanntes Sprachzertifikat. Die Prüfung besteht aus vier Teilen: Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und einer mündlichen Prüfung.

DELF ist sehr kommunikativ ausgerichtet und entspricht somit den neuen Standards der Lehrpläne. Die mündliche Prüfung ähnelt der neuen Kommunikationsprüfung in den Sprachen und ist deshalb eine optimale Abitursvorbereitung. Als schulunabhängiger Nachweis der französischen Sprachkenntnisse ist sie auch für diejenigen nützlich, die Französisch vor dem Abitur abwählen. Außerdem ist sie ein Nachweis von Engagements, die über die normalen schulischen Aktivitäten hinausgehen.

In diesem Jahr fanden erstmalig Prüfungen auf höchstem schulischen Niveau statt, nämlich auf der Stufe B 2.

Von links nach rechts sind auf dem Bild zu sehen (in Klammern das entsprechende Prüfungsniveau): Aleksandar Rankovic (B 2), Julia Ermisch (B 2), Frau Glimschi, die Prüfungsleiterin des SG, Sandra Werner (B 1), Clara Forcht (B 1), Carmen Steinhilber (B 1), Irina Achildieva (B 2), Sophie Gellrich (A 2), Hanna Becher (A 2), Lea Streicher (A 2), Frau Dittmann, die Schulleiterin bei der Überreichung der Urkunden.

Beim Fototermin abwesend waren: Thomas Enderlein (A 2), Katharina Striegel (B 2) und Solveig Sommer (A 2).


Hochkarätiger Besuch aus Kenia

Besuch aus Kenia

V.l.n.r.: Handelsattaché, Botschafter, Fr. Höwel,
Frau Schönherr

Wer beobachtet hier wen? Der kenianische Handelsattaché, Herr Oliver Otieno Konje, zückt seine kleine Digitalkamera und fotografiert die in der Aula versammelten Achtklässler des Schubart-Gymnasiums, während die Pressevertreter aus Aalen versuchen, die hochkarätigen Besucher aus dem fernen Afrika so gut wie möglich mit ihren teuren Fotoapparaten in Szene zu setzen.

Was ist geschehen? Die Englisch-Lehrerinnen Bettina Schönherr und Laura Höwel hatten die Idee, ihren Schülern aus den Bilingualklassen etwas Besonderes zu bieten, nämlich Informationen aus erster Hand, und zwar in Englisch. Dazu nutzte Frau Schönherr ihre Beziehungen und lud Seine Exzellenz Herrn Ken Nyauncho Osinde, seines Zeichens kenianischer Botschafter in Berlin, und seinen Handelsattaché nach Aalen ein. Sie sollten über Kenia und vor allem über den dortigen Kaffeeanbau berichten.

Die beiden nahmen die Einladung gerne an, denn allzu oft kommen sie nicht in die deutsche Provinz. Vor allem waren sie neugierig auf ein deutsches Gymnasium, mit der Hoffnung auf eine eventuelle Schulpartnerschaft.

Die Aula war dann Schauplatz der Begegnung. Die Schulleiterin Frau Dittmann begrüßte die Gäste in makellosem Englisch, bevor diese einen Film zeigten, welcher die Schüler über die Bedeutung des Exportguts Kaffee für das Land Kenia informierte. Ein Werbefilm - was einem Botschafter ja nicht zu verdenken ist, der sein Land von der besten Seite zeigen will. Die Bilder zeigten allerdings auch die beschwerliche Arbeit der Kleinbauern und täuschten nicht darüber hinweg, dass sie wohl einen schweren Stand gegenüber den Großproduzenten haben.

In der anschließenden Diskussion wurden die Probleme des Entwicklungslandes Kenia auch nicht ausgespart, und die Gäste stellten sich den kritischen Fragen, vor allem von Lehrerseite. Bei einem Sektempfang im Lehrerzimmer legten sie dann großen Wert darauf, mit jedem Einzelnen der Kolleginnen und Kollegen anzustoßen und sie in ihr Land einzuladen.

Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, vielleicht eine kenianische Lebensdevise. Das Programm der beiden Exzellenzen beinhaltete weiterhin den Besuch der Limesthermen und einer Brauerei, aber auch des Aalener Oberbürgermeisters und der Firma Hartmann in Heidenheim.

Und in der Großen Pause konnten viele Schüler, die den hochkarätigen Besuch nicht persönlich kennen lernten, doch einen Abglanz in Form des eindrucksvollen Diplomatenautos im Schulhof sehen, nebst Chauffeur.


Erster Schultag und Amtseinführung

Amtseinführung

Links Frau Dittmann, rechts Frau Schellhorn-Pintat

Am 10. September 2012 begann auch am Schubart-Gymnasium ein neues Schuljahr. Noch hing Ferienstimmung in der Luft, denn es war ziemlich warm. Während das Kollegium im Lehrerzimmer die ersten Instruktionen erhielt, war ein Großteil der Schüler beim ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche.

Um 9 Uhr ging es dann für die Klassenstufen 6 bis 12 mit zwei Klassenlehrerstunden zur Sache. Anschließend zwei Stunden Fachunterricht nach dem neuen Stundenplan. Für die 5.-Klässler beginnt die Schule erst am Dienstag um 9.30 Uhr mit einer Begrüßung in der Aula. Dann gibt es viele Informationen und Organisatorisches zu erledigen, wie zum Beispiel das Kennenlernen des Schulgebäudes und das Austeilen der neuen Bücher.

Viel Neues also an der Schule, aber nichts Ungewöhnliches am Anfang eines Schuljahres.

Nicht ganz so gewöhnlich war allerdings die Amtseinführung der neuen Schulleiterin, der Studiendirektorin Christiane Dittmann, durch eine Vertreterin des Regierungspräsidiums Stuttgart, Frau Schellhorn-Pintat, bereits am ersten Schultag. Frau Dittmann ist übrigens die erste weibliche Schulleiterin am SG. Und ebenso ist es nicht ganz so gewöhnlich, dass die Schulleiterin aus dem eigenen Kollegium stammt.

Herzlich wie bei der Verabschiedung ihres Vorgängers Otto Eggstein, der übrigens aus seinem Ferienziel grüßen ließ, ging es dann auch bei ihrer Amtseinführung zu. Viele gute Wünsche und lang anhaltender Beifall lassen optimistisch in die Zukunft blicken, wenn es auch andere Tage geben wird als diesen ersten Schultag mit seinen schönen sommerlichen Temperaturen.

Wir wünschen allen ein erfolgreiches Schuljahr 2012/13.


Letzter Schultag vor den Sommerferien

Ferien

Ab in den Urlaub

Letzter Schultag vor den Sommerferien, warm, blauer Himmel, gute Stimmung und eine mysteriöse Lautsprecherdurchsage. "Aktion Regenbogen!" hieß es um genau 9.05 Uhr. Alle wussten Bescheid, nur der Schulleiter nicht, denn er sollte zu seinem Abschied von der Schule überrascht werden. Alle Schüler strömten ins Freie und stellten sich im Schulhof nach Farben geordnet auf. Die Fassade des SG war bereits mit einen Spruchband und vielen bunten Luftballons präpariert.

Dann intonierte die Big Band "Born to be wild", Otto Eggsteins Lieblings-Rocktitel. Der scheidende Schulleiter ließ sich auch nicht lange bitten und erschien winkend am Fenster. Wenig später war er dann unterm Volk und erhielt von jeder Klassenstufe ein Abschiedsgeschenk. Am Ende dieser Aktion "Regenbogen" durchschnitt er die Schnur zu den Ballons, worauf sich diese majestätisch in den glasklaren Himmel über dem SG erhoben.

Wenig später war die Schule aus, wenn auch für die meisten "nur" sechs Wochen lang.

Mit Otto Eggstein in Rente gingen übrigens Helmut Volk ("Mister Schullandheim")und Gert Rammaier ("mit der Lizenz zum Ausschank"). An eine andere Schule geht Ulf Scharrer, und Gerhard Winkler verabschiedete sich in eine Art Vorruhestand. Ebenso verabschiedet wurden Katinka Eßwein-Lovric, Annette Kübler-Kupke und Katja Thiele, die "Leihgaben" von der Realschule, sowie die Referendare und Referendarinnen im zweiten Ausbildungsteil. Dem SG erhalten bleibt allerdings Tobias Bischoff.

Wir wünschen allen schöne Sommerferien.


SG Big Band auf Schloss Kapfenburg

SWR

SWR-Bigband mit SG-Bigband

Im Rahmen der "Begegnungen der Schulmusik" eröffnete unsere Big Band den Festivaltag auf Schloss Kapfenburg unter dem Motto "Baden-Württemberg swingt" passend mit dem Titel Sentimental Journey. Mit Prof. Klaus Graf hatte die SG Big Band anschließend einen phantastischen Dozenten beim Workshop. Sowohl der Altsaxophonist der renommierten SWR Big Band, als auch die Musiker der SG Big Band waren mit Begeisterung dabei, als die Funknummer "What ist hip?" einstudiert wurde.

Nachdem weitere fünf Big Bands von der Ostalb öffentlich durch einen SWR-Musiker gecoacht wurden, präsentierte sich am Abend auf der großen Open-Air-Bühne die Landes-Lehrer-Big-Band, die in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert. Knackige Bläsereinsätze, fetzige Rhythmen gepaart mit der nötigen Präzision und eindrucksvollen Gesangseinlagen durchzogen die Eigenkompositionen der Bigband. Die Gesangseinlagen umfassten Themen rund um Lehrer, Schüler und Eltern und so mancher Seitenhieb wurde ausgeteilt.

Nach einer Pause unter sternenklarm Sommerhimmel im perfekt illuminierten Innenhof des Schlosses ließ es die SWR Bigband dann so richtig krachen. Gemeinsam mit dem international renommierten Trompeter Joo Kraus war die Festivalbühne im Nu erobert. Die Überraschungen, die hier entstanden sind, und ursprünglich flachen Titeln ungeahnte Tiefen verleihen, zeigten sich als unglaublich intensiver Hörgenuss. An diesem warmen Sommerabend in der herrlichen Kulisse der historischen Kapfenburg feierten Lehrer, Schüler und angereiste Eltern gemeinsam in ausgelassener Vorferienfreude einen schönen Schuljahresabschluss.

Die Kooperation mit der SWR Big Band erfährt im nächsten Schuljahr ihre Fortschreibung, wenn unsere Big Band zum SWR ins Popstudio Villa Berg fährt, um dort unter Profibedingungen zu üben und ggf. auch eine Aufnahme zu machen.


Projekttage und Schulfest vom 18. bis 20. Juli 2012

Rad

Kommt Zeit, kommt Rad.

Thema der diesjährigen Projekttage war "Zeitreise". Ein weites Feld: Modische Zeitreise, Programmieren mit historischem Hintergrund, Tina's Timebox hießen die Projekte. Aber auch die Sportler leisteten ihren Beitrag: Der schwäbisch-türkische Erfolgsboxer Firad Arslan erzählte persönlich von seinem Lebenslauf, die Geschichte des Kletterns wurde rekapituliert und in der Aalener Kletterhalle praktisch nachvollzogen, und der zum Ende des Schuljahres in Ruhestand gehende Sportlehrer Helmut Volk lud zu seiner klassischen Radtour ein, man könnte sagen, im Sinne von "Kommt Zeit, kommt Rad."

Bis zu 50 Projekte kamen dabei zustande. Das arbeitsintensivste war zweifellos die Neugestaltung des Lichthofes vor dem Hauptgebäude des Schubart-Gymnasiums. Ein Ort der Ruhe soll daraus werden, ein Ort, um Zeit für sich selbst zu finden in der Hektik des Schulalltages. Besonders eindrucksvoll war zweifellos das Projekt "Er-Leben in Lehm". Darin ging es um nichts Geringeres als die Schöpfungsgeschichte oder die Entwicklung des modernen Menschen, nachempfunden durch die Gestaltung einer Insel aus Lehm.

Das Ganze mündete in die Präsentation der Projekte während des Schulfestes am 20. Juli. Höhepunkt dabei war ein Konzert der Bigband mit der Darbietung von Hut- und Kleidermoden aus 100 Jahren, begleitet durch eine selbst erstellte filmische Hintergrundprojektion. Für Essen und Trinken war in Fülle und Qualität gesorgt, denn ein Projekt hieß "Alte Koch- und Schönheitsrezepte".

Eingebettet in die Feier war die Spendenüberreichung für eine Schule in Mosambik. Während des mündlichen Abiturs gab es nämlich einen Spendenlauf (wir berichteten), in dem gut 3150 Euro erlaufen wurden. Insgesamt legten Schüler und Lehrer fast 2524 Kilometer zurück. Das Geld nahm der Honorargeneralkonsul von Mosambik, Siegfried Lingel, entgegen. Es geht an die DMG-Freundschaftsschule und den Vorschulkindergarten in Mulungo.

Der scheidende Schulleiter Otto Eggstein versprach übrigens, beim nächsten, dem bereits sechsten Lauf für Mosambik, mitzumachen, falls er dann nicht gerade auf Reisen ist.

Und hier gibt es Berichte und Fotos von den Projekten.


Eggstein

Eggsteins Abschied

Teamplayer Otto Eggstein geht in Rente

„Kann ein Sportlehrer das SG führen?“ Diese Schlagzeile in der örtlichen Presse, erschienen im Jahr 1990, ärgerte Otto Eggstein. Nach 22 Jahren als Schulleiter geht er jetzt in Pension, und alle Verabschiedungsredner bestätigten ihm: „Yes, he can.“

Seine Rede bei der würdigen Feier in der Aula am 13. Juli 2012 fiel launig aus. Er gehe de facto in Rente, aber nicht de jure, weil er zwei Sabbatjahre angespart habe, doch: „Keine Angst, ich komme nicht wieder.“ In Form eines Rückblicks erzählte der scheidende Schulleiter von angenehmen und unangenehmen Erinnerungen und hinterließ den anwesenden Entscheidungsträgern eine Art von Vermächtnis mit Wünschen für die Zukunft.

Dem Vertreter des Regierungspräsidiums teilte er mit, dass er seine Verabschiedung als Fremdevaluation betrachte. „Auf die Fremdevaluation der Schule warten wir schon seit drei Jahren, aber wir warten gerne auch noch länger.“ Den OB und die Bürgermeister der Stadt Aalen erinnerte er an den Brand der Jahnturnhalle im Jahr 1993 mit der darauf folgenden langwierigen Entscheidungsfindung, was aus der Ruine werden solle, und fügte süffisant an: „Man munkelt ja, dass Herr Fehrenbacher mir den Abriss des seit 1971 als Provisorium gedachten Pavillons als Abschiedsgeschenk machen will. Ich nehme dieses Geschenk gerne an.“

Der zunehmenden Feminisierung des Kollegiums empfahl er durch die Einsetzung eines Männerbeauftragten zu entsprechen. Ganz nebenbei erwähnte er, dass er es gut fände, wenn es in Zukunft mehr Schulleiterinnen am Gymnasium gäbe, und ging dabei auf den Eiertanz um die Installation seiner Nachfolgerin ein.

„Teamplayer“ Otto Eggstein, immer wieder nannten die Redner den Begriff und betrachteten diese Eigenschaft als den Schlüssel zum Erfolg des Sportlehrers und doch auch Schulleiters. Der Vertreter des Regierungspräsiums Stuttgart, Abteilungsdirektor Michael Kilper, erinnerte an die erfolgreiche Zeit des Volleyballspielers Eggstein als Trainer bei „Jugend trainiert für Olympia“.

Aalens Oberbürgermeister Martin Gerlach bestätigte ihm, dass er ein verlässlicher Partner der Stadt gewesen sei und ein Klima der Wertschätzung geschaffen habe. Die Wertschätzung der Schüler brachte er so zum Ausdruck: „Meine Tochter kommt im nächsten Herbst ans SG. Als sie erfahren hat, dass Herr Eggstein die Schule verlässt, meinte sie: Dann müsst ihr jemanden finden, der genau so gut ist.“

Michael Weiler, der geschäftsführende Schulleiter der Aalener Gymnasien, lobte Eggsteins besonnene Art bei gemeinschaftlichen Sitzungen. Die kollegiale Zusammenarbeit habe bald zur Freundschaft geführt und zeigte sich auch darin, dass sich die Kollegen sämtlich duzen.

Auch das Zusammenwirken von Schulleitung, Eltern und Lehrern hat sich während der Regentschaft von Eggstein deutlich verbessert. Das betonte die Elternbeiratsvorsitzende Ulrike Richter in ihrer Würdigung. Durch seine Offenheit für Neues sei es möglich gewesen, den gemeinsamen Arbeitskreis Leitbild einzurichten, in dem Ideen zur Weiterentwicklung der Schule diskutiert und umgesetzt werden, auch die Einrichtung von Schließfächern, ein Wunsch der Eltern, wurde schnell verwirklicht, und das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern habe sich sehr entspannt.

Überhaupt das Kollegium: Der Personalratsvorsitzende Steffen Haß-Feuchter erinnerte sich an seine Anfangszeit am SG. Er sei von allen Kollegen sehr offen empfangen worden, den Schulleiter habe er zuerst gar nicht wahrgenommen, so dass er den Eindruck hatte, die Schule funktioniere auch ohne ihn. Der Generationenwechsel habe reibungslos stattgefunden, wenn auch ein Junglehrer zunächst nicht ins Lehrerzimmer eingelassen wurde, weil man ihn für einen Schüler hielt.

Vieles hat sich verändert unter Otto Eggstein: Das SG wurde Ganztagsschule der offenen Form, Schule für Europa, erhielt eine Mensa, neue Partnerschaften mit Schulen in Modena, Nîmes und Antakya, Italienisch wurde neue Fremdsprache, man bekam das Umweltzertifikat „Grüner Aal“ und wechselte vom neunjährigen zum achtjährigen Gymnasium. Die Schule sei gut aufgestellt. „Herr Eggstein, Sie können wirklich stolz sein“, meinte der Vertreter des RP. Und mit lockeren Sprüchen schickten ihn die Festredner in den wohlverdienten Ruhestand. Der Schülersprecher Aleksandar Rankovic meinte: „Rente gut, alles gut!“, und Matthias Holst, der Vorsitzende des Fördervereins,  verwies mit einem Blick auf die Frau und die ebenfalls anwesende Tochter des Lateinlehrers Eggstein: „Cavete, Papa ante portas!“

Die Big Band spielte zum Abschluss „Born to be wild“ und ließ den Schulleiter Luftgitarre spielen. Mit Standing Ovations ging das Heimspiel für den Teamplayer Otto Eggstein zu Ende.


Popchor probt zwei Tage in Bibersohl

Popchor

Der Popchor des SG in Bibersohl

Zur Vorbereitung des Schulkonzerts "Umsonst & Live VII" probte der neu gegründete SG Popchor unter der Leitung von Magnus Barthle zwei Tage lang im Forsthaus Bibersohl auf dem wunderschönen Albuch. Neben dem intensiven Üben wurde viel gesungen und gelacht (Bilder).

Ein obligatorisches Lagerfeuer sowie eine Nachtwanderung durch den schwarzen Wald durften in diesem wildromantischen Ambiente natürlich nicht fehlen. Und auch der Bau einer Eierflugmaschine in buntgemischten Gruppen brachte viel Spannung und Spaß mit sich. Galt es doch, ein rohes Ei, das sich 4 Meter im freien Fall befindet, beim Aufschlag auf dem Boden vor dem Zerbrechen zu bewahren. Erstaunlich das Ergebnios: Bis auf ein Ei kamen alle heil an.

Ebenso die Schüler am Freitagnachmittag, dem 6. Juli 2012, nach erlebnisreichen und musikpädagogisch schön gestalteten Probetagen. Das Konzert "Umsonst und Live" fand dann am Mittwoch, dem 11. Juli statt. In der Abtsgmünder Kochertalmetropole zeigten über 300 Schülerinnen und Schüler des SG und des Katholischen Freien Gymnasiums Abtsgmünd, was sie im Musikunterricht erarbeitet hatten. Unter anderem wurde erstmals der Jubiläumssong zum hundertjährigen Jubiläums des Schulgebäudes des SG der Öffentlichkeit präsentiert.

 

 


Musical

Alle Projektteilnehmer - tutti!

Großartiges musikalisches Kooperationsprojekt von SG, Braunenberg- und Weitbrechtschule

In einem beispiellosen Kooperationsprojekt haben Schülerinnen und Schüler der Braunenbergschule, der Weitbrechtschule und des Schubart-Gymnasiums das Musical "Konrad - das Kind aus der Konservenbüchse", nach der Buchvorlage der Autorin Christine Nöstlinger, auf die Bühne gebracht. Rund 80 Kinder und Jugendliche von der 1. Klasse der Grundschule bis zur 11. Klasse der gymnasialen Oberstufe waren dabei aktiv. Die Aufführungen fanden Anfang Juli 2012 statt.

Die Idee zu diesem großartigen Musicalprojekt hatte der Schulleiter der Braunenbergschule, Achim Falkenberg. Er konnte seine Kollegin Andrea Pokorny, die Leiterin der Sing- und Spielgruppe der Schule, Musiklehrer Magnus Barthle vom Schubart-Gymnasium und Kerstin Frey von der Weitbrechtschule für die Umsetzung des Projekts gewinnen. In der Sing- und Spielgruppe der Braunenbergschule singen und schauspielern derzeit rund 50 Schülerinnen und Schüler. Ein beachtlicher Teil davon kommt von der Weitbrechtschule, ebenfalls in Wasseralfingen.

Den Orchesterpart übernahm Magnus Barthle vom Aalener Schubart-Gymnasium, der mit 30 Schülerinnen und Schülern der Kursstufe für den musikalischen Rahmen sorgte. Die gefühlvollen Balladen des Musicals, aber auch die an die Swing-Ära erinnernden Big-Band-Titel setzten die Schubartianer stilgerecht und sehr versiert um.

Herzerfrischend war, wie alle Schüler auf und vor der Bühne miteinander agierten.

Das Kooperationsprojekt "Konrad - das Kind aus der Konservenkiste" endete mit zwei vollständig ausverkauften Vorstellungen. Vormittags spielte man für Kinder der Kindergärten und der Grundschulen, am Abend dann für die Öffentlichkeit. Was die Schülerinnen und Schüler dabei geleistet haben, ist höchst erstaunlich und wurde durch lang anhaltenden Beifall belohnt.


Um 0,5 mm Malaysia verpasst

Roboter

Zweiter Platz der Roboter-AG

Am 23. Juni 2012 trafen sich 17 Teams aus ganz Deutschland, Bulgarien und Ungarn in Menden (Sauerland),um einen Sieger zu bestimmen, der am Weltwettbewerb der World Robot Olympiade (WRO) in Malaysia Deutschland vertritt. Aus Aalen nahmen die Mentoren der Roboter-AG des Schubart Gymnasiums, Maximilian Rehermann und Nicolas John, als das Team RoboAA, teil.

Der Wettbewerb richtet sich an 16- bis 18-jährige, die mit Hilfe eines selbst entworfenen LEGO-Mindstorms-Roboters eine variable Aufgabe bewältigen müssen. Dabei gibt es noch eine bis zum Wettbewerb unbekannte Sonderregel, die die Aufgabe stark verändern kann. In diesem Jahr bestand diese Aufgabe darin, dass verschiedenfarbige Legoringe aufgenommen und  auf die entsprechendfarbige Säulen gesteckt werden müssen. Für jeden richtig gesteckten Ring gibt es Punkte.

Nach fünf Stunden Fahrzeit kam man am Donnerstag in Menden an. Der Wettbewerb startete am Samstag zeitig um acht Uhr und begann mit der Bauphase der Roboter. Nach den ersten beiden enttäuschenden Runden wurde der Roboter generalüberholt und besser an die Sonderregel angepasst, da zwei der Säulen um drei Zentimeter erhöht waren. Mit diesen wichtigen Änderungen schaffte es das Team RoboAA bis ins Finale und setzte sich gegen 15 andere Teams durch. Durch einen unglücklichen Schlag des Schicksals rutschte der Ring in der entscheidenden Runde im Gegensatz zu den vorigen Runden nicht weit genug herunter und blieb einen halben  Millimeter vor der gewinnbringenden Punktzahl hängen. Somit erreichte das Team RoboAA einen sehr guten zweiten Platz in Menden.

 

 

 

 


Laufen für Mosambik 2012

Mosambik 2012

Beim Start für den Mosambik-Lauf

Der diesjährige Lauf für Mosambik am 18. Juni, vom Schubart-Gymnasium bereits zum fünften Mal ausgerichtet, war wieder ein voller Erfolg. Die durch Schüler und Lehrer bewältigte Gesamtstrecke belief sich auf 2524 km. Dank der Spendenbereitschaft der unten angeführten Sponsoren konnte insgesamt ein Betrag von 2640,60 Euro erlaufen werden, wobei etwaige Spenden von Schüler- und Elternseite noch nicht berücksichtigt sind. Pro gelaufenen Kilometer wurden 0,50 Euro bezahlt.

Gelaufen sind Schüler von Klasse 8 bis Kursstufe 1 im Aalener Rohrwang und Schüler von Klasse 5 bis 7 im Rahmen der Bundesjugendspiele im MTV- und SSV-Stadion. Wie im letzten Jahr wird mit dem Geld eine Schule in Mosambik unterstützt. Nähere Informationen dazu gibt es im Archiv des Jahres 2011. Die Spendenübergabe erfolgt am Freitag, dem 20. Juli 2012, im Rahmen des Schulfestes an Siegfried Lingel, den Honorarkonsul der Republik Mosambik und Präsident der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft.

Sponsoren sind: VR-Bank Aalen, Stadtwerke Aalen, Papierfabrik Palm, Mapal, Wohnungsbau Aalen, G.D. Krauss, Scholz AG sowie Bärbel und Karl-Heinz Merkle.

 


Schüler experimentieren in Balingen

Kai Krull

Landessieger Kai Krull

Beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren", der am 10. und 11. Mai 2012 in der Volksbankmesse in Balingen stattfand, wurden die Landessieger ermittelt. Insgesamt 90 Teilnehmer präsentierten 48 Projekte in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik und Mathematik. Die Teilnehmer hatten sich über neun Regionalwettbewerbe in ganz Baden-Württemberg für das Landesfinale in Balingen qualifiziert.

Das Schubart-Gymnasium war mit zwei Projekten vertreten. Mattis Wallner, Rafael Knorr und Lennart Holzwarth aus der Klasse 8 D präsentierten eine Laser-Abhöranlage. Sie ermöglicht es, aus den Schwingungen einer Fensterscheibe Gespräche zu belauschen. Kai Krull (Klasse 5) nannte sein Projekt "BUS im Privathaushalt" und wurde damit Landessieger im Bereich Technik. Er entwickelte ein Modell, bei dem mit Hilfe eines modernen Elektronikbausteines im Haus Heizung, Lüftung, Licht, Jalousie und Alarmanlage gesteuert werden können.

Am ersten Tag des Landeswettbewerbs präsentierten die Schüler ihre Projekte den Juroren, am zweiten Tag wurden diese Balinger Schülern und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Preisverleihung bildete den Abschluss der Veranstaltung, umrahmt von Reden des Oberbürgermeisters, Vertretern des Kultusministeriums und der Stiftung "Jugend forscht". Kai Krull überzeugte die Jury neben seiner sorgfältigen Arbeit vor allem dadurch, dass er auf jede Frage die richtige Antwort wusste.


SG-Fußballjungen in der Erfolgsspur - eine Fortsetzungsgeschichte

Fussball-Team

Erfolgreiches Team mit Mennicken und Viehöfer

Nachdem sich die Jungen-Fußballmannschaft des Schubart-Gymnasiums im Wettkampf 3 im vergangenen Herbst den Titel des Kreissiegers sichern konnte (wir berichteten), stand am Mittwoch, dem 2. Mai 2012 die erste Runde der RP-Meisterschaft an (RP = Regierungspräsidium, also Regierungspräsidium Stuttgart).

In überzeugender Manier besiegte man auf dem Kunstrasenplatz in Aalen-Hofherrnweiler innerhalb eines Dreierturniers die GWRS Herbrechtingen mit 2:0. Und dann gelang sogar ein 11:1 (!) gegen die GWRS Mutlangen.

Damit ist das SG-Team für die RP-Zwischenrunde qualifiziert. Auch hier muss man sich wieder mit zwei weiteren Mannschaften messen. Der Sieger dieser Zwischenrunde bestreitet dann das Endspiel um die RP-Meisterschaft. Im besten Fall kann er das Landesfinale erreichen.

Die folgenden Spieler waren im Einsatz: Yannik Rößler, Leon Nieß, Luca Lamm, Matthias Kern, Noah Öztunc, Noah Feil, Max Discher, Kevin Baginski, Luca Maron, Felix Kipper, Leopold Huber, Jan-Felix Engel, Max Hägele, Max Kopp und Jonas Freiburg. Trainiert wird die Mannschaft von Christian Mennicken (links)und Mike Viehöfer (rechts).

Großer Erfolg der Fußball-Mannschaft des Schubart-Gymnasiums!

Im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" bestreiten die SG-Jungen das Finale um die RP-Meisterschaft 2011/12!

Beim letzten Dreierturnier sicherte man sich souverän den Turniersieg, indem der Gegner aus Neckarsulm mit 4:0 und die Mannschaft aus Schwäbisch Hall mit 1:0 besiegt werden konnte. Dieser Teilerfolg ist jetzt schon sehr hoch einzuschätzen, weil viele Spieler dem jüngeren in dieser Wettkampfklasse zugelassenen Jahrgang angehören und in der Sportart Fußball landes- und bundesweit schon seit Jahren die meisten Mannschaften gemeldet werden.

Groß ist die Vorfreude auf das nun anstehende Endspiel gegen die Realschule Weilheim, das bis spätestens 27. Juni gespielt werden muss. Sollte dieses Finale gewonnen werden, spielt man gegen die Sieger der drei anderen Regierungspräsidien (Karlsruhe, Freiburg und Tübingen) um den Landestitel!

SG-Jungs sind RP-Sieger

Die Schulmannschaft des Schubart-Gymnasiums Aalen hat sich am vergangenen Donnerstag, dem 21. Juni 2012, in einem spannenden Finale die RP-Meisterschaft gesichert und vertritt nun am 14. Juli das Regierungspräsidium Stuttgart im Landesfinale Baden-Württemberg.

Im Endspiel gegen die Realschule Weilheim agierten die SG-Jungs in der ersten Hälfte etwas überheblich und verschlafen – die 0:1-Pausenführung der Gäste aus Weilheim war somit verdient. In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft dann ihr wahres Gesicht. Durch Umstellungen, präzises Passspiel und unbedingten Siegeswillen schnürte man den Gegner in dessen Hälfte ein. Leider gelang nach mehreren hochkarätigen Torchancen „nur“ der Ausgleich zum 1:1, sodass beide Teams in die Verlängerung von 2 mal 5 Minuten gehen mussten. Auch hier ging der Gegner nochmals in Führung, der Ausgleich in der letzten Minute der Nachspielzeit war aber mehr als verdient.

Im Elfmeterschießen hatten die Aalener dann die besseren Nerven, die besseren Schützen und auch den besseren Torhüter. Der insgesamt verdiente Sieg war nach vier getroffenen und zwei gehaltenen Elfern unter Dach und Fach und die Freude über den Erfolg natürlich riesengroß.

Die Mannschaft freut sich schon sehr auf das Landesfinale, wo man sich möglichst teuer verkaufen und vielleicht für eine weitere Überraschung sorgen will. Ein besonderer Dank gilt den (wenigen) Fans am Spielfeldrand, die die Mannschaft unterstützt haben, und der ehemaligen Lehrerin des SG, Frau Hessel-Mack, die aus der Ferne die Daumen gedrückt hat.

Gespielt haben: Yannik Rößler, Max Kopp, Leon Nieß, Luca Lamm, Noah Öztunc, Noah Feil, Max Discher, Luca Maron, Leopold Huber, Felix Kipper, Kevin Baginski, Max Hägele und Jan-Felix Engel.


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